SickerwasserCheck

Was tun für die wirtschaftliche Entsorgung sinkender Sickerwassermengen?

Der SickerwasserCheck ist eine HAASE Dienstleistung, die zu einer klaren Strategie für die optimale Entsorgung sinkender Sickerwassermengen führt. Unsere Experten finden für Sie heraus, welche der drei möglichen Alternativen für Ihre Deponie die beste ist: Ertüchtigung der vorhandenen Anlagentechnik, Neubau einer Entsorgungsanlage ganz oder teilweise - oder Auslagerung der Entsorgung. Dabei profitieren Sie von über 25 Jahren HAASE-Eerfahrung mit dem Bau und Betrieb wassertechnischer Einrichtungen auf Deponien.
Ihre Ansprechpartner für den SickerwasserCheck:
Frank Kolboom frank.kolboom@haase.de
Christian Blumenthal christian.blumenthal@haase.de
Die Situation
Viele der in den 1980er und 1990er Jahren errichteten Sickerwasser-Behandlungsanlagen sind als stationäre Grundlast-Biologien mit Oxidationsstufe oder Aktivkohle-Adsorption ausgeführt - häufig als Betreibermodelle, deren Laufzeit jetzt endet. Seitdem sind die Wassermengen nach Schließung des Schüttbetriebs und Installation oberer Deponieabdeckungen immer weiter zurückgegangen.
Sind die Folgen dieser Situation auf Ihrer Deponie schon spürbar?
  • Die erfassten Sickerwassermengen nehmen immer weiter ab.
  • CSB und NH4-N-Konzentrationen steigen an.
  • Schwankende und instabile Betriebszustände der Biologie sind an der Tagesordnung.
  • Die stationäre Wasserbehandlungsanlage ist zu groß, unflexibel und zunehmend unwirtschaftlich.
  • Die im Laufe der Jahre gewachsene Anlagenstruktur erscheint in dieser Situation nicht mehr passend.

Welches Sanierungskonzept ist jetzt das richtige - Ertüchtigung, Neubau oder Auslagerung?
Beim HAASE SickerwasserCheck werden diese drei Alternativen für die Optimierung der Wasserbehandlung auf Ihrer Deponie technisch und kaufmännisch geprüft und bewertet. Dabei stützen wir uns auf Sichtkontrollen, systematische Messungen und detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen.
1. Ertüchtigung der Biologie
Die Ertüchtigung einer vorhandenen Biologie kann sinnvoll sein, wenn nach wie vor relativ große Sickerwasser-mengen zu erwarten sind. Ist jedoch absehbar, dass das Volumen bald unter 25 % des Maximums absinken wird, dann ist davon eher abzuraten.
2. Neubau einer Membrananlage
Für Sickerwassermengen größer als 5.000 t/a, die in der vorhandenen Biologie nicht mehr wirtschaftlich behandelt werden können, lohnt sich der Neubau einer Membrananlage, z. B. im Rahmen eines Betreibermodells.
3. Mobile Entsorgung
Fällt die jährliche Sickerwassermenge unter 5.000 t, rechnet sich eine stationäre Membrananlage nicht mehr. Die Lösung in diesem Fall: Chargenweise Entsorgung mittels einer mobilen Membrananlage vor Ort oder Abtransport zur Verbundentsorgung.
Ihr Nutzen
Mit dem SickerwasserCheck erhalten Sie eine abgesicherte Ist-Analyse der Wasserentsorgung auf Ihrer Deponie, verbunden mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Sanierung und Neuausrichtung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der Abschlussbericht des SickerwasserChecks enthält alles, was Sie wissen müssen, um geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.
Maßgeschneiderte Contractingmodelle
Auf Wunsch unterbreiten wir Ihnen anschließend ein individuelles Angebot für die technische und kaufmännische Durchführung der Sanierung. Ob Kauf, Betreiber- oder Mietmodell, Anlagentausch oder ein Stufenmodell zur laufenden Anpassung des Betriebs - wir stellen uns auf die individuelle Situation Ihrer Deponie und Ihres Budgets ein.
Der Kauf einer neuen Sickerwasser-Behandlungsanlage ist nur eine Option. Die Gründung einer Projektgesellschaft, in der sowohl der Deponiebetreiber als auch HAASE und ggf. dritte Investoren Anteile halten können, eröffnet weitere Modelle. Der Vorteil: Alle Projektpartner haben gleichermaßen Interesse daran, die Anlage optimal zu gestalten und zu betreiben.
1. Sanierungsmodell
Die Projektgesellschaft investiert in die anlagentechnische Sanierung der Wasserbehandlung und betreibt diese auch. Dabei werden neue technische Anlagen in bestehende Strukturen eingebunden.
2. Mietmodell
HAASE oder die Projektgesellschaft vermietet neue oder gebrauchte Anlagen je nach dem aktuellen Bedarf.
3. Anlagentausch / Rückkaufmodell
HAASE kauft bestehende Anlagen zurück und stellt eine geeignete Ersatzanlage zur Verfügung, in der Regel auf Mietbasis.
4. Stufenmodell
Laufende Anpassung der Anlagentechnik durch Mittel der Projektgesellschaft auf Basis der oben genannten Modelle.
Ihre Ansprechpartner:
Frank Kolboom frank.kolboom@haase.de
Christian Blumenthal christian.blumentahl@haase.de

 
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