HAASE BiogasVerstärker: verstärkt Biogas zu Bio-Erdgas

Biomethan mit Erdgasqualität

Der BiogasVerstärker Rathenow erzeugt seit Juli 2009 Biomethan aus rund 1.130 Kubikmetern Rohbiogas pro Stunde. Das entspricht etwa einer Einspeiseleistung von 4,7 Millionen Kubikmetern Biomethan im Jahr. Die Anlage erfüllt die Kriterien für den Technologiebonus nach EEG.
Modernste Technologie für die Biogasaufbereitung
Die Einspeisung von Bio-Erdgas ins örtliche Erdgasnetz ist an Biogas-Standorten ohne Wärmeabnehmer oft die sinnvollste Lösung und wird zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. Experten sehen die Netzeinspeisung von Biogas als Schlüsseltechnologie der Biogas-Branche. Der HAASE BiogasVerstärker bietet für die Biomethanproduktion die derzeit modernste Technologie. Als Komponente passt der BiogasVerstärker zu Biogasanlagen beliebiger Hersteller. Auch die Einspeisestation kann auf Wunsch von HAASE Energietechnik errichtet werden.
Der BiogasVerstärker verstärkt Rohbiogas zu Biomethan mit Erdgasqualität. Er arbeitet nach dem Verfahren der physikalisch-organischen Wäsche mit einer Waschlösung, die im Prozess regeneriert wird, und schont die Umwelt durch äußerst geringe Emissionen. Gegenüber anderen Verfahren wie Druckwasserwäsche, chemische Wäsche oder Membranverfahren bietet der BiogasVerstärker entscheidende Vorteile.
Qualitätsmerkmale des HAASE BiogasVerstärkers
  • Methangehalt einstellbar gemäß Gasnetz-Anforderungen
  • weniger als 1 % Methanverlust
  • Abgaswerte gemäß TA-Luft in Verbindung mit einer HAASE VocsiBox®
  • Abwasserfreier Betrieb
  • niedriger Energieverbrauch mit Eigenwärmeversorgung
  • Wärmeauskopplung optional
  • Entschwefelung und Entfeuchtung integriert
  • hohe Prozessstabilität
  • Verfügbarkeit von 8.400 Stunden pro Jahr garantiert
    in Verbindung mit einem HAASE Wartungsvertrag
  • deutscher HAAASE Service mit 24-Stunden-Rufbereitschaft

Kriterien für hohe Renditen
Für die Renditestärke einer Gasaufbereitung sind nicht nur die Investkosten, sondern insbesondere auch die Merkmale Methanverlust (Schlupf), Energieverbrauch und die Verfügbarkeit der Analge ausschlaggebend. Unsere detaillierten Wirtschaftlichkeitsberechnungen berücksichtigen alle technischen, kaufmännischen, örtlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen.
Technologiebonus nach EEG
Der 2009 errichtete HAASE BiogasVerstärker in Rathenow (Brandenburg) erfüllt die Kriterien für den Technologiebonus nach EEG.
Auszeichnungen
Die Deutsche Energie-Agentur "dena" hat die Biomethanprojekte Ronnenberg (2008) und Rathenow (2009) im Rahmen der "Biogas-Partnerschaft" für modellhafte Anlagen und Dienstleistungen geehrt. An beiden Standorten ist ein BiogasVerstärker Teil des Projekts. 2007 wurde der BiogasVerstärker in Jameln mit dem Innovationspreis des DLV in der Kategorie "Regenerative Energie" ausgezeichnet.

BiogasVerstärker: das Verfahren

Rohes Biogas ist feucht und warm und hat mit 50-54 Vol.-% Methan nur den halben Heizwert wie Erdgas - dafür aber rund 100 bis 300 ppm Schwefelwasserstoff. Der HAASE BiogasVerstärker erhöht den Methananteil im Gas auf 90-98 Vol.-% (Werte einstellbar) und entfernt gleichzeitig Schwefel und Wasserdampf. Das Verfahren arbeitet mit einer organischen Waschlösung. Es fällt somit kein Prozesswasser zur Entsorgung an. Die Waschlösung bindet unter Druck und bei geringer Temperatur Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff und Wasserdampf aus dem Biogas. Durch Entspannung und Erwärmung der Waschlösung werden die Gase wieder desorbiert.
Das aufbereitete Biogas kann als Kfz-Kraftstoff eingesetzt werden (Biogastankstelle Jameln, Rathenow) oder wird zur Verstromung in einem BHKW an einem entfernten Standort ins örtliche Erdgasnetz eingespeist (Ronnenberg, Rathenow).

Referenzanlage: BiogasVerstärker Rathenow (2009)

Der BiogasVerstärker in Rathenow (Brandenburg) bereitet 1.130 m/h Rohbiogas pro Stunde zu Bio-Erdgas auf. Das Biomethanprojekt Rathenow wurde 2009 von der dena im Rahmen der Biogaspartnerschaft des Jahres ausgezeichnet.
Der HAASE BiogasVerstärker in Rathenow (Brandenburg) ist seit Juli 2009 in Betrieb. Die Bioerdgas-Anlage der Greengas Produktionsanlage Rathenow GmbH & Co KG bereitet stündlich rund 1.130 Nm³ Rohbiogas zu ca. 520 Nm³/h Biomethan auf. Mit seinem geringen Methanschlupf, niedrigem Eigenenergieverbrauch und Abgaswerten gemäß TA-Luft stellt der BiogasVerstärker Rathenow derzeit Deutschlands modernste Biogasaufbereitungsanlage dar. Sie erfüllt die Kriterien für den Technologiebonus nach EEG. Weitere Information zu diesem Projekt im Downloadbereich rechts auf dieser Seite und im Bereich Aktuelles auf dieser Website.

Referenzanlage: BiogasVerstärker Ronnenberg (2008)

Stündlich rund 650 Kubikmeter Rohbiogas bereitet der BiogasVerstärker Ronnenberg zu Biomethan auf. Das Biomethanprojekt Ronnenberg wurde von der dena im Rahmen der Biogaspartnerschaft des Jahres 2008 ausgezeichnet.
Der im Auftrag von enercity (Stadtwerke Hannover) errichtete BiogasVerstärker in Ronnenberg (Hannover) speist seit März 2008 erfolgreich rund 650 Kubikmeter Biomethan pro Stunde in das Erdgasnetz der Stadtwerke ein. Aus der Biogasanlage Ronnenberg werden pro Jahr rund 2,4 Millionen Kubikmeter Biogas aufbereitet und eingespeist - genug z. B. für die Wärmeversorgung von rund 1.400 Haushalten. Der Auftrag kam im Rahmen einer EU-Ausschreibung zustande. Weitere Information zu diesem Projekt im Downloadbereich rechts auf dieser Seite und im Bereich Aktuelles auf dieser Website.

Referenzanlage:
HAASE BiogasVerstärker in Jameln (2006)

Der HAASE BiogasVerstärker an der Biogastankstelle Jameln ist seit Juni 2006 erfolgreich in Betrieb. Die Anlage wurde mit dem Innovationspreis des DLV im Bereich Regenerative Energien ausgezeichnet.
Die erste Biogas-Tankstelle Deutschlands wurde am 22. Juni 2006 von der Raiffeisen-Genossenschaft in Jameln (Wendland) offiziell eröffnet. Ein HAASE BiogasVerstärker bereitet dort das Biogas aus der örtlichen Biogasanlage zu Kfz-Treibstoff (Biomethan) auf. 100 Kubikmeter Rohbiogas pro Stunde werden aus der Biogasanlage in Jameln, die mit nachwachsenden Rohstoffen und Gülle betrieben wird, für die Treibstofferzeugung abgezweigt. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie im Bereich Aktuelles auf dieser Website unter den Meldungen von 2006.
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