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HAASE Energietechnik stellt Insolvenzantrag
2. Februar 2012
Am 1. Februar 2012 hat die HAASE Energietechnik AG & Co. KG beim Amtsgericht Neumünster einen Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Jens-Sören Schröder bestellt.
Dieser Schritt wurde notwendig nach einem dramatischen Auftragseinbruch im Geschäftsbereich Biogastechnik. Grund dafür sind die veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen für Biogasanlagen im novellierten Erneuerbare Energien Gesetz EEG 2012, das im August 2011 veröffentlicht wurde.
HAASE Energietechnik beschäftigt 280 Mitarbeiter und hat den Schwerpunkt im Bereich Biomethantechnik. Diese Technologie zur Aufbereitung von Biogas zu Bio-Erdgas wird vom EEG 2012 künftig zwar stärker gefördert als zuvor. Entsprechende Projekte haben jedoch einen langen Vorlauf. Die Realisierung neuer Projekte ist deshalb erst ab der zweiten Jahreshälfte 2012 und für 2013 zu erwarten.
Der Auftragsrückgang bei HAASE Energietechnik im Jahr 2011, die angespannte wirtschaftliche Situation durch finanzielle Altlasten aus der Zeit vor der Strategiewende des Unternehmens im Jahr 2009 und die zeitliche Verschiebung bereits beauftragter Projekte machten den Insolvenzantrag kurzfristig unausweichlich. Sowohl für das Gesamtunternehmen als auch für Teilbereiche stehen Investoren bereit, um eine erfolgreiche Sanierung und Fortführung der über dreißigjährigen Firmentradition am Standort Neumünster zu ermöglichen.
Unternehmensnachrichten:
News von HAASE Energietechnik
10. Januar 2012
Aktuelle News der HAASE Energietechnik AG & Co. KG aus den Bereichen Biogastechnik und Deponietechnik gibt es in einem Newsletter, der etwa alle 3 Monate erscheint. Wenn Sie den HAASE Newsletter abonnieren möchten, dann melden Sie sich bitte
hier an.
Hier die Links zu den Inhalten der Ausgabe 1/2012 vom 10. Januar:
Neuheit:
Picolino - die smarte Biogas-Notfackel für Biogasanlagen bis 550 kW el.
Nach dem EEG 2012 ist bis 1.1.2014 die Nachrüstung einer Biogasfackel für Bestands-Biogasanlagen gefordert. Für kostenbewusste Betreiber von Biogasanlagen, die nicht auf die bewährte HAASE Qualität verzichten wollen, gibt es jetzt ein neues Einsteigermodell.
Die smarte Fackel kann direkt mit dem Behälterdruck von nur 2-5 mbar betrieben werden und benötigt deshalb in der Regel kein zusätzliches Gebläse. Gestartet wird sie manuell, oder durch ein Signal aus der übergeordneten Steuerung der Biogasanlage, oder optional abhängig vom Füllstand des Gasspeichers.
Die Picolino Biogasfackel gibt es in 4 Größen für Volumenströme von 50 bis 275 Nm³/h Biogas.
8.600 Betriebsstsunden pro Jahr:
HAASE Biogas-BHKW sichern maximale Rendite für Betreiber von Biogasanlagen

HAASE Biogas-BHKW in Containerbauweise
10. Januar 2012
2011 war das HAASE Biogas-BHKW auf der BGA Beuster 8.600 Stunden erfolgreich in Betrieb. Für die Rendite einer Biogasanlage ist die Anzahl der BHKW-Betriebsstunden der ausschlaggebende Faktor. Die gesamte Biogasanlage wird von der Firma BEV Bioenergie Verwaltungs GmbH (Werben) betrieben. Den BHKW-Service führt HAASE Energietechnik durch.
Deponie Olpe:
HAASE Energietechnik entsorgt Deponiesickerwasser im Rahmen eines Betreibermodells
10. Januar 2012
Eine Laufzeit von 10 Jahren hat das Betreibermodell für die Sickerwasser-Entsorgung auf der Deponie Olpe. HAASE Energietechnik hat dazu eine 2-stufige Umkehrosmoseanlage (UO) installiert, die für die Behandlung von max. 160 m3 Sickerwasser pro Tag ausgelegt ist. Der offizielle Starttermin für das Betreibermodell war der 17. Dezember 2011. Der Probebetrieb des UO-Containers war am 6. Dezember 2011 bereits zeitig erfolgreich abgeschlossen worden.
Die Vorteile solcher Vertragsmodelle mit langjähriger Laufzeit liegen in der Planungssicherheit, der Wirtschaftlichkeit und der Flexibilität in der Anlagentechnik. Bei veränderten Sickerwasser-Mengen kann der UO-Container leicht gegen eine passende Größe aus dem HAASE Anlagenpool ausgetauscht werden.
Überlauf verhindert:
Mobile Umkehrosmose-Mietanlagen arbeiten Sickerwasserstau nach Dauerregen ab
10. Januar 2012
Bei drohendem Überlauf von Sickerwasser-Speicherbecken nach anhaltendem Regen ist eine mobile HAASE-Umkehrosmose (UO) schnell zur Stelle. Der Vorteil der mobilen UO-Containeranlagen ist: Zuverlässige Behandlung von Deponiesickerwasser unter Einhaltung aller geforderten Grenzwerte, kurzfristig einsetzbar, leicht zu transportieren. Die anschlussfertigen Container werden zur Miete, zum Kauf oder im Rahmen von Betreibermodellen angeboten.
Häufig werden sie im Chargenbetrieb gefahren und wandern nach erfolgreichem »Abarbeiten« eines großen Sickerwasser-Speichers von einem Deponiestandort zum nächsten. Außer in Deutschland sind solche Anlagen auf Deponien in Frankreich, Tunesien, Spanien, Portugal, Irland und England im Einsatz. In Evora, Portugal, ging kürzlich eine HAASE UO-Mietanlage für max. 140 m³/d in Betrieb, die für 6 Monate das nach vier Wochen Regen aufgelaufene Sickerwasser abarbeitet.
Erfahrungsberichte:
HAASE BiogasVerstärker punktet mit über 98 % Verfügbarkeit

HAASE BiogasVerstärker Typ 1.100 in Merzig für 1.100 m3/h Rohbiogas (in Betrieb seit Mai 2011)
14. November 2011
Information zur Agritechnica Hannover, 15.-19. November
Besuchen Sie uns in Halle 20, Stand Nr. D14
Mit einer Anlagenverfügbarkeit von über 98% punktet der HAASE BiogasVerstärker als das derzeit wirtschaftlichste Verfahren zur Biogasaufbereitung. Die erste großtechnische Anlage dieses Typs läuft seit März 2008 erfolgreich in der enercity-Biogasaufbereitungsanlage Ronnenberg bei Hannover. Im Betriebsjahr 2009 war der BiogasVerstärker 98,2 % der Zeit verfügbar, in 2010 waren es 98,8 %, im laufenden Jahr 2011 bis einschließlich September über 98 %.
Auch an anderen Standorten bestätigt sich die hohe Verfügbarkeit.
So berichtet Dr. Walter Weißenfels (Leiter Projektmanagement beim Kunden E.ON Bioerdgas) über den BiogasVerstärker in Merzig zufrieden:
»Die von HAASE Energietechnik für die Bioerdgasanlage Merzig durchgeführten Projektarbeiten waren geprägt von hoher Zuverlässigkeit und einer erfreulichen Bereitschaft, auf Kundenvorstellungen einzugehen. Besonders überzeugt hat mich der von HAASE zum Abschluss des Projekts vorgefahrene Leistungstest, der mit einer Verfügbarkeit des BiogasVerstärkers von 99 % endete.«
Die Anlage in Merzig wurde von E.ON Bioerdgas Mitte 2011 abgenommen - vier Wochen vor dem geplanten Termin. Der Grund für die kurzen Montage- und Inbetriebnahmezeiten: BiogasVerstärker werden in Modulen vorgefertigt und bereits im Werk mit hoher Konformität zu den TÜV-Anforderungen getestet.
Der schlanke Planungsaufwand für BiogasVerstärker ist ein weiteres wichtiges Plus für Investoren. Die standardisierten Anlagen von 500 m³/h bis 2800 m³/h Rohbiogas mit ihrem stromgeführten Verfahren benötigen keine externen Schnittstellen für Wasser/Abwasser und Wärmezufuhr. Sie arbeiten mit einer organischen Waschlösung, die im Verfahren recycelt wird. »Autark macht stark«, sagt Daniel Kruckelmann, Vertriebsingenieur bei HAASE Energietechnik, mit einem Augenzwinkern.
Sieben BiogasVerstärker sind bisher erfolgreich in Betrieb, drei weitere im Bau und zwei in Planung.
HAASE Biogasfackeln:
Das ganze Spektrum von Qualität und Flexibilität auch zum »Poolen« der Biogasentsorgung

Mobile HAASE Biomethanfackel Typ LTO-K
14. November 2011
Information zur Agritechnica Hannover, 15.-19. November
Besuchen Sie uns in Halle 20, Stand Nr. D14
Warum sollte man bei einer Biogas-Fackel auf Qualität achten?
Sie läuft doch kaum, wenn die Biogasanlage funktioniert.
Genau deshalb ist es wichtig, dass eine Biogas-Fackel auch nach langen Stillstandzeiten zuverlässig zündet, dass sie langlebig UV-Strahlen und Witterungseinflüssen trotzt und dass sie flexibel mit veränderten Gasmengen und Gaszusammensetzungen umgehen kann. Das alles sind die Qualitätsmerkmale von HAASE Biogas-Fackeln, die es jetzt auch in zwei Varianten für den mobilen Einsatz gibt.
Neu: Mobile Biogasfackel LTO-M zum »Poolen« der Biogasentsorgung.
Für einen Standortwechsel kann der neue Fackeltyp LTO-M in einem Stück auf einen handelsüblichen PKW-Anhänger verladen werden. Bei dieser Fackel ohne Klappmechanismus ist die Rüstzeit besonders kurz. Benachbarte Biogasanlagen kommen so mit einer einzigen, gemeinsam genutzten Fackel aus, die bei Bedarf schnell von A nach B verholt und wieder aufgestellt wird. Das spart Investitionskosten und lässt die Anlagenbetreiber trotzdem von der HAASE Qualität profitieren. Lieferbar ist diese Biogasfackel bis 3 MW Feuerungsleistung, auf Wunsch mit integriertem Gebläse.
Bewährt: Mobile Biomethanfackel LTO-K für Inbetriebnahmen
Speziell für Inbetriebnahmen hat sich die mobile Biomethanfackel LTO-K bewährt. Sie ist fest auf einen PKW-Anhänger montiert und wird für den Transport zusammengeklappt. Ein einziger Mann stellt sie vor Ort auf, ein Kran ist nicht erforderlich. Sie ist lieferbar mit Feuerungsleistungen bis 8 MW.
Das Fackel-Portfolio von HAASE Energietechnik reicht damit von mobilen Biogasfackeln einfacher Bauart bis zu 30 MW Hochtemperatur-Fackeln für Klär- und Deponiegas.
HAASE Energietechnik auf der Agritechnica:
Biomethan und Biogas-BHKW für EEG 2012 im Fokus

HAASE Biogas-BHKW in Container-Bauweise
11. Oktober 2011
Information zur Agritechnica Hannover, 15.-19. November
Besuchen Sie uns in Halle 20, Stand Nr. D14
Auf der Agritechnica in Hannover stellt HAASE Energietechnik interessante Lösungen rund um das Thema Biomethan sowie Komponenten für Biogasanlagen vor, wie Biogas-BHKW, Fackeln, Gasverdichterstationen und TechnikZentralen. Neue Wärmekonzepte für HAASE-BHKW ermöglichen die Vergütung nach dem EEG 2012.
Der HAASE BiogasVerstärker ist das derzeit wirtschaftlichste Verfahren zur Aufbereitung von Biogas zu Biomethan (Bioerdgas). Komplette Biomethananlagen von HAASE Energietechnik von der Vergärung bis zur Netzeinspeisung bilden die gesamte Wertschöpfung grüner Energie aus einer Hand ab - schnittstellenfrei und mit wirtschaftlichem Niedrigenergie-Konzept für die Wärmeversorgung der Fermenter.
Ein neues, dreistufiges Dienstleistungspaket für die Betriebsführung von Biomethananlagen ist besonders interessant für Investoren, die Wert auf eine langfristig sichere Rendite legen. Es enthält neben der professionellen technischen Betriebsführung auch spezielle Versicherungsleistungen.
Besuchen Sie die HAASE Spezialisten in Halle 20, Stand D14.
HAASE Energietechnik legt Dienstleistungspaket
für die Betriebsführung von Biomethananlagen auf
6. Oktober 2011
Presse-Information zur Agritechnica Hannover, 15.-19. November
Besuchen Sie uns in Halle 20, Stand Nr. D14
Mehr Anlagenverfügbarkeit und weniger Betriebsrisiko - das bietet ein neues Dienstleistungspaket von HAASE Energietechnik, das für BiogasVerstärker und komplette Biomethananlagen gebucht werden kann.
Investoren und Eigentümer erwirtschaften mithilfe des abgestuften Spektrums professioneller Dienstleistungen einen echten Mehrwert. Höhere Einspeiseerlöse durch mehr Betriebsstunden und die Absicherung von Betriebsrisiken halten Eigentümern den Rücken frei. Investoren können mit HAASE Energietechnik als Dienstleistungs-Partner auf den Zukauf von fachspezifischem Know-how verzichten und die komplette Wertschöpfung in eigener Hand behalten.
Drei Abstufungen decken unterschiedliche Bedürfnislagen ab.
- Stufe 1 »Basic«
enthält Service & Support mit Bereitschaftsdienst, Ersatz- und Verschleißteilen. - Stufe 2 »Opti Save«
enthält sorgfältig abgestimmte Versicherungsleistungen gegen Maschinenbruch, Betriebsunterbrechungen, Umwelt- und Feuerschäden. - Stufe 3 »Opti Protect Rendit«
bietet den höchsten Standard: die komplette Betriebsführung vor Ort mit Fernüberwachung durch Betriebsfachingenieure, inklusive aller Leistungen des Basic Pakets. Eine Bonus-/Malusregelung integriert dabei den möglichen Einsatz von Personal des Kunden vor Ort.
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Noch darüber hinaus geht das Contracting-Modell
»Betriebsüberlassung«, bei dem HAASE Energietechnik das Rohbiogas kauft und die gesamte Aufbereitung und Netzeinspeisung in Eigenregie durchführt. Die Eigentumsrechte bleiben dabei unberührt. Dieses Modell praktiziert HAASE Energietechnik bereits erfolgreich an zahlreichen Standorten für den Betrieb von BHKW und Wasserbehandlungsanlagen auf Deponien.
Seit über 30 Jahren baut und betreibt HAASE Energietechnik verfahrenstechnische Anlagen der Gas-, Wasser- und Energietechnik. Qualifiziertes Betreiberpersonal, versierte Servicetechniker sowie ein Stab kreativer Fach- und Wirtschaftsingenieure bringen diese Erfahrungen auch in Biomethanprojekte ein.
Neue Wärmekonzepte ermöglichen EEG-Vergütung bei HAASE-BHKW

Links: HAASE-BHKW Lauenburg mit Thermalöl-Wärmetauscher (3D-Ansicht)
Rchts: Hackschnitzeltrocknung in Ludwigsburg
6. Oktober 2011
Presse-Information zur Agritechnica Hannover, 15.-19. November
Besuchen Sie uns in Halle 20, Stand Nr. D14
Mit dem Nachweis externer Wärmenutzung gemäß Positivliste steht und fällt die Vergütung von Biogas-BHKW nach dem neuen EEG. HAASE Energietechnik hat sich schon frühzeitig auf diese Entwicklung eingestellt und bereits 2011 interessante Referenzobjekte mit geeigneter Wärmenutzung realisiert.
Prozesswärme für Chemiebetrieb in Lauenburg über Thermalöl
In Lauenburg entsteht derzeit ein HAASE Biogas-BHKW mit einem preisgekrönten Wärmekonzept. Das BHKW mit einer elektrischen Leistung von 600 kW erzeugt 654 kW thermische Energie. Rund die Hälfte davon ist Kühlwasserwärme, die zum Beheizen der Fermenter genutzt wird. Im Sommer wird damit eine Gärrest-Trocknung betrieben. Die andere Hälfte fällt als Abgaswärme auf hohem Temperaturniveau an. Sie stellt über einen Thermalöl-Wärmetauscher die Grundlast für die Prozesswärme eines benachbarten Chemieunternehmens sicher.
Das besonders schallgedämmte BHKW steht auf dem Chemie-Werksgelände, so dass der Thermalöl-Heizkreislauf mit einem Temperaturniveau von knapp 300 °C nur kurze Distanzen zu überwinden hat. Die Fermenterheizung der 800 m entfernten Biogasanlage wird über eine Fernwärmeleitung versorgt. Das BHKW wird im November 2011 den Probebetrieb aufnehmen. Eine Erweiterung ist in Planung.
Hackschnitzeltrocknung mit BHKW-Abwärme in Ludwigsburg
Ein weiteres beispielhaftes Wärmekonzept wurde mit einem HAASE-BHKW in Ludwigsburg realisiert. Auf der Deponie Burghof wird die Abwärme eines Deponiegas-BHKW für den Betrieb einer Hackschnitzel-Trocknungsanlage eingesetzt. Das BHKW mit einer elektrischen Leistung von 1262 KW erzeugt 1672 KW Wärme. Die Anlage läuft erfolgreich seit Sommer 2011.
Biomethananlage Schöpstal offiziell eingeweiht
15. September 2011
Presse-Information
Am 13. September 2011 wurde die Biomethananlage Schöpstal, ein Projekt der Doric Asset Finance, im Rahmen einer Feierstunde offiziell eingeweiht. HAASE Energietechnik als Generalunternehmer errichtete die komplette Biomethananlage inklusive Siloanlage und BiogasVerstärker zur Gasaufbereitung. Betrieben wird die Anlage von der HOCHTIEF Energy Management GmbH. Die Gaseinspeiseanlage wurde durch DSD Streicher Anlagenbau GmbH errichtet.
700 m³/h Biomethan (Bio-Erdgas) mit dem geforderten Methananteil von 97 % werden nun über eine rund 1,5 km lange Gasleitung mit 56 bar Druck in das Hochdruck-Gastransportnetz der VNG Gastransport GmbH eingespeist. Rund 47.000 t Pflanzensilage aus landwirtschaftlichen Betrieben der Region werden hier zu ca. 10 Mio. Kubikmetern Biogas pro Jahr verarbeitet. Ein HAASE BiogasVerstärker bereitet das Rohbiogas anschließend zu rund 700 m³/h Biomethan in Erdgasqualität auf. Die Menge entspricht dem Energiebedarf von rund 3.000 Haushalten.
Das Besondere an dieser Komplettlösung - neben dem BiogasVerstärker - ist das Wärmekonzept. Die Wärme für die Fermenterheizung wird durch eine Wärmepumpe bereitgestellt. Für den effizienten Einsatz der Wärmepumpe wurde die Fermenterheizung, ähnlich wie bei einem Energiesparhaus, auf das Niedertemperaturniveau des Systems angepasst. Das macht die HAASE Biomethananlage besonders wirtschaftlich, denn ein Motor vor Ort, wie er bei anderen Konzepten verwendet wird, ist nicht mehr erforderlich. Das gesamte Biogas geht ins Gasnetz.
HAASE Umkehrosmoseanlage zur Sickerwasserreinigung im polnischen Ostrów erfolgreich in Betrieb genommen
15. September 2011
Presse-Information
Eine 3-stufige HAASE Umkehrosmoseanlage (UO) zur Reinigung von Deponiesickerwasser wurde auf der Deponie Ostrów in Polen erfolgreich in Betrieb genommen. Die Stadt Ostrów hatte Probiko, den polnischen Vertriebspartner von HAASE Energietechnik, mit der Errichtung der Sickerwasser-Behandlungsanlage für die rund 18 ha große Deponie beauftragt. Hier lagern derzeit rund 1 Mio. Tonnen Abfall aus der Region.
Die UO-Anlage in Ostrów behandelt nun bis zu 90 m³ Rohsickerwasser pro Tag. Das Konzentrat wird entsorgt, das Permeat erfüllt die Anforderungen für Indirekteinleitung und wird der örtlichen Kläranlage zugeführt. Nach Abschluss des zur Zeit noch laufenden Prüfungsverfahrens soll das Permeat in Zukunft direkt in den Vorfluter eingespeist werden.
Während Membrantechnik für die Sickerwasserbehandlung auf deutschen Deponien weit verbreitet ist, gibt es in Polen derzeit erst vier vergleichbare Anlagen, darunter zwei von HAASE Energietechnik. Damit ist ein guter Anfang gemacht, um die Einhaltung der EU-Emissionsgrenzwerte auch in Polen sicherzustellen.
HAASE Energietechnik zählt zu den Marktführern im Bereich der Sickerwasserbehandlung. Neben der Errichtung von Membrananlagen in Containerbauweise bietet das Unternehmen aus Schleswig-Holstein professionellen Betrieb, Re-Engineering von Altanlagen aller Hersteller sowie Betreibermodelle für die Entsorgung von Sickerwasser an. Letztere gewinnen insbesondere auf deutschen Deponien in der Nachsorgephase an Bedeutung, da hier flexibel mit sinkenden Wassermengen umgegangen werden muss.
Rückfragen zu HAASE Sickerwasserbehandlung: Pressekontakt:
Der direkte Link zu HAASE Sickerwasserbehandlung:
Sickerwasserreinigungsanlage der Deponie Neuenburg in Betrieb:
Betreibermodell zwischen der Abfallwirtschaft Breisgau-Hochschwarzwald (ALB) und HAASE Energietechnik
5. September 2011
Presse-Information
Das Sickerwasser aus der Deponie Neuenburg wird für die nächsten 10 Jahre im Rahmen eines Betreibermodells entsorgt. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung entschied sich die Abfallwirtschaft Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (ALB) für die HAASE Energietechnik AG & Co. KG als Partner für die Errichtung und den langfristigen Betrieb der Anlage.
Mittels einer einstufigen Nanofiltration (Durchsatz max. 50 m³ pro Tag) wird das belastete Wasser behandelt. Das Permeat fließt in die örtliche Kläranlage, das Konzentrat wird entsorgt. Die Container-Membrananlage wurde Ende Juli 2011 abgenommen und läuft seitdem einwandfrei, unter Einhaltung der Emissionsgrenzwerte für die Indirekteinleitung. Die Leistung wird abgerechnet nach Kubikmetern Rohsickerwasser im Zulauf. Auf diese Weise werden pro Jahr rund 4.000 bis 6.000 m³ Sickerwasser einer Vorreinigung zugeführt. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 200.000 Euro/Jahr.
Die Vergabe der Sickerwasser-Behandlung als externe Dienstleistung ist für die ALB die wirtschaftlichste und flexibelste Lösung, da die Deponie Neuenburg bereits seit 1997 geschlossen ist und somit Betriebspersonal nur noch sehr eingeschränkt vor Ort ist. Die HAASE Energietechnik ist auf zahlreichen Deponien im ganzen Bundesgebiet engagiert und verfügt über einen Pool mobiler Membrananlagen, die bedarfsgerecht zum Einsatz kommen. Zusätzlich kann das Betriebspersonal auf diese Weise besser eingesetzt werden, da es parallel mehrere Anlagen in Süddeutschland betreut.
Nach Vertragsende besteht für die ALB sowohl die Möglichkeit, die Anlage durch HAASE Energietechnik wieder demontieren zu lassen, als auch, sie selbst zu übernehmen.
Den »Grünstrom« für den Betrieb der Membrananlage Neuenburg liefert die Clean Energy Sourcing GmbH, Leipzig - Partner von HAASE Energietechnik im Rahmen der Vermarktung von Strom aus regenerativen Energieträgern.
Biomethananlage Aicha:
HAASE Energietechnik mit technischer Betriebsführung beauftragt
30. August 2011
Presse-Information
Mit der technischen Betriebsführung der Biomethananlage in Aicha (bei Niedermünchshof, Niederbayern) wurde die HAASE Energietechnik AG & Co. KG beauftragt. Der Vertrag läuft zunächst über fünf Jahre. Die derzeit im Bau befindliche Biomethananlage des Herstellers Schmack wird voraussichtlich im Februar/März 2012 in Betrieb gehen. Die Anlage firmiert unter Bioerdgasanlage Osterhofen-Aicha GmbH. Die kaufmännische Geschäftsführung wird von der Unternehmensberatung HPO in Flensburg durchgeführt, für die HAASE Energietechnik zur Zeit eine komplette Biomethananlage in Lehma errichtet.
HAASE BiogasVerstärker in Euskirchen
hat Biomethan-Einspeisebetrieb aufgenommen
18. August 2011
Presse-Information
Am 13. Juli 2011 hat der HAASE BiogasVerstärker in Euskirchen-Palmersheim erfolgreich den Biomethan-Einspeisebetrieb aufgenommen. 350 Normkubikmeter Biomethan (Bio-Erdgas) mit dem hier geforderten Methangehalt von 90 bis 92 Vol.-% fließen nun stündlich ins L-Gas-Netz der Regionalgas Euskirchen AG & Co. KG. Den Auftrag für den Bau der Gasaufbereitung samt Einspeisestation hatte HAASE Energietechnik im Rahmen einer Ausschreibung gewonnen. Die Regionalgas Euskirchen, ein großer Energieversorger in NRW mit einem Absatz von rund 3 Mrd. KWh/a, wird die Anlage auch betreiben.
Der HAASE BiogasVerstärker Typ BGV 700 bereitet das Rohbiogas aus zwei angrenzenden Biogasanlagen mittels organisch-physikalischer Wäsche auf. Diese Technik konnte sich aufgrund der hervorragenden Wirtschaftlichkeit in Verbindung mit dem überzeugenden Wartungs- und Service-Konzept durchsetzen. Die nachgeschaltete HAASE VocsiBox® zur Abgasbehandlung sorgt mit RTO-Technik für die sichere Einhaltung der TA-Luft-Grenzwerte. Die Methanemission liegt dadurch deutlich unter 0,5 %.
Nach der vorgezogenen Verabschiedung der EEG-Novelle im Juli 2011 erwartet HAASE Energietechnik nun einen spürbaren Trend zu größeren Anlagen. Der Technologiebonus von 3 ct/kWh wird jetzt für Biomethananlagen bis zu 700 m3/h Einspeisevolumen gezahlt (bisher 350 m3/h). Genau auf dieses Volumen zugeschnitten ist der HAASE BiogasVerstärker Typ BGV 1.400.
Biomethan: Grüne Energie im Erdgasnetz
Infobroschüre der dena gibt Antworten auf wichtige Fragen rund ums grüne Gas
11. August 2011
Wissenswertes rund um Biomethan, das grüne "Bio-Erdgas", vermittelt eine 2011 aufgelegte Broschüre der Deutschen Energie-Agentur dena.
Was bedeutet eine Biomethananlage in der Nachbarschaft? Gibt es in Deutschland genug Flächen für den Anbau nachwachsender Rohstoffe? Wie wirkt sich der Ausbau der Biomethannutzung für den Energieverbraucher und für die Umwelt aus?
Diese und weitere Fragen werden verständlich, kurz und knapp beantwortet und illustriert. Eine gelungene Broschüre für jedermann, die aufräumt mit Vorurteilen. Sie sollte überall dort an den Mann und die Frau gebracht werden, wo Biomethanprojekte geplant oder bereits gebaut werden.
Gedruckte Broschüren können Sie direkt bei der dena anfordern:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Chausseestraße 128a
10115 Berlin
kontakt@biogasparner.de
Unternehmensnachrichten:
News von HAASE Energietechnik
12. Juli 2011
Aktuelle News der HAASE Energietechnik AG & Co. KG aus den Bereichen Biogastechnik und Deponietechnik gibt es in einem Newsletter, der etwa alle 3 Monate erscheint. Den Inhalt der Ausgabe Juli 2011 können Sie hier lesen. Wenn Sie den HAASE Newsletter abonnieren möchten, dann melden Sie sich bitte
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*** Biogas NEWS ***
BiogasVerstärker in Merzig ging am 28. Juni 2011 erfolgreich in Betrieb
Die bedeutendste Biomethananlage des Saarlandes wurde am 28. Juni 2011 in Merzig-Ballern feierlich in Betrieb genommen. Der Startschuss für die Realisierung der Biogasaufbereitung war im Sommer 2010 gefallen. Der HAASE BiogasVerstärker in Merzig produziert bei voller Auslastung rund 550 Normkubikmeter Biomethan pro Stunde. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 2.400 Haushalten. Mindestens 60 % des Biomethans wird lokal und regional eingesetzt.
Nach der planmäßigen Bauzeit leistet die Anlage nun einen substanziellen Beitrag zur Energiewende im Saarland. Das Rohbiogas kommt aus der von Agraferm errichteten Biogasanlage, in der nachwachsende Rohstoffe aus der unmittelbaren Umgebung verarbeitet werden. Betreiber der Bio-Erdgas-Anlage ist die Bioenergie Merzig GmbH, an der die E.ON Bioerdgas GmbH, die Enovos Deutschland und die Stadtwerke Merzig beteiligt sind.
Neu: Mobile Biomethanfackel passt auf einen PKW-Anhänger
Der Mobilität sind kaum noch Grenzen gesetzt: Die neue Biomethanfackel LTO 7,8 von HAASE Energietechnik passt zusammengeklappt auf einen PKW-Anhänger und steht als Mietanlage für Inbetriebnahmen zur Verfügung. Ein einziger Mann stellt sie vor Ort auf. Ein Kran ist dafür nicht erforderlich.
Die erste dieser Art war während der Inbetriebnahme des BiogasVerstärkers Merzig im Einsatz und begleitet derzeit die Inbetriebnahme der Biomethananlage Euskirchen. Die Fackel verbrennt bis zu 800 Nm³/h Biomethan mit 98 Vol.-% CH4 und einer Feuerungsleistung von max. 7,8 MW. Samt Anhänger wiegt sie knapp 2 Tonnen.
*** Deponie NEWS ***
Entsorgungszentrum Weiherberg (Bodenseekreis):
Am 11. Juli 2011 ging die neue Sickerwasser-Behandlung als Betreibermodell in Betrieb
Die neu erbaute Sickerwasser-Behandlungsanlage auf der Deponie Weiherberg in Friedrichshafen ging am 11. Juli 2011 im Rahmen einer Feierstunde offiziell in Betrieb. Die Anlage wurde von HAASE Energietechnik in Form eines Betreibermodells (Konzeption, Investition, Bau, Betrieb) errichtet. Zwölf Jahre lang wird sie von HAASE Energietechnik betrieben.
Eine Biologie mit nachgeschalteter Ultrafiltration und Aktivkohleadsorption hat eine planmäßige Kapazität von bis zu 72 m3/h . Sie reinigt nicht nur das Sickerwasser aus der Deponie, sondern auch verunreinigtes Oberflächenwasser von der Grünkompostierungsanlage, dem Holzlagerplatz und den Verladeflächen. Die alte Behandlungsanlage wurde zuvor komplett zurückgebaut.
Neu: Mobile Deponiegasfackel mit Schwachgasoption bis 12 Vol.-% Methan
Ganz schön flexibel ist die neue mobile Deponiegasfackel von HAASE Energietechnik. Die Kleinanlage für ca. 5-150 m3/h Deponiegas verbrennt Gasqualitäten bis ? 12 Vol.-% Methan (im optionalen Schwachgasmodus) bei 1.000°C und 0,3 sec. Verweilzeit. Vor Ort wird die Fackel »plug-and-play« in den anschlussfertig vormontierten Container mit Gasverdichterstation, Analyse und Steuerung eingesetzt und ist innerhalb kürzester Zeit betriebsbereit.
Die erste dieser Kleinanlagen wird demnächst auf der Deponie Kirchberg ihren Dienst tun. Die Feuerungsleistung hier beträgt 24-150 kW, der thermische Regelbereich liegt bei 1:6,3. Der Auftrag kam über eine Ausschreibung.
CDM Projekt auf den Philippinen:
HAASE Fackel generiert Emissionszertifikate durch Deponiegas-Emissionsminderung
Auf der philippinischen Deponie Metro Clark in Capas-Tarlac wurde jetzt der erste Schritt zur umweltgerechten Entsorgung des Deponiegases gemacht. Eine HAASE Fackelanlage (LTU 4.0 MW) mit Abgasanalyse und Gasverdichterstation für 800 Nm³/h Deponiegas oxidiert die Schadstoffe bei rund 800 °C Abgastemperatur. Diese Anlage ist die erste ihrer Art auf dieser Deponie und soll im Laufe der nächsten Jahre durch zwei weitere ergänzt werden.
Auftraggeber ist die Firma Tech Concept aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mittels der installierten Rohgas- und Abgasanalytik wird die Effizienz der Deponiegasverbrennung messtechnisch erfasst und zur Gewinnung von CO2-Zertifikaten im Rahmen des zertifizierten UNFCC-CDM Projektes verwendet.
Neue Sickerwasserbehandlung am Standort Olpe beauftragt:
UO als Contracting-Modell mit 10-jähriger Laufzeit
Eine zweistufige Umkehrosmose (UO) wird demnächst das Sickerwasser aus der Deponie Olpe sicher und kostengünstig behandeln. Rund 160 m3 Sickerwasser am Tag (ca. 26.000 m3 im Jahr) werden gereinigt, das Konzentrat entsorgt. HAASE Energietechnik erhielt diesen Auftrag im Rahmen einer EU-Ausschreibung.
Die Contracting-Lösung umfasst Planung, Genehmigungsverfahren, Finanzierung, Errichtung und den Betrieb für 10 Jahre. Sie konnte sich aufgrund der besseren Wirtschaftlichkeit gegen die Alternative durchsetzen, die vorhandene Biologie/Aktivkohleanlage umzubauen. Die alte Biologie ist bereits außer Betrieb. Einige Komponenten werden für die neue Anlage weiter genutzt.
Dank der kurzen Liefer- und Inbetriebnahmezeiten bei HAASE Energietechnik wird die Anlage voraussichtlich schon Anfang November in den Regelbetrieb überführt - rund 6 Wochen vor dem ausgeschriebenen Termin.
MBA-Abluftbehandlung im Großraum Manchester:
HAASE VocsiBoxen jetzt im Testbetrieb
Für drei MBA-Anlagen im Großraum Manchester (England) baut HAASE Energietechnik zur Zeit die Abluftbehandlung unter Einsatz von RTO-Technik. Die größte VocsiBox® auf der Deponie Longley Lane beginnt Mitte Juli mit dem 28-Tage-Testbetrieb. Bis zu 80.000 Nm3/h Hallenabluft aus der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung werden hier gereinigt. Die zweite Anlage am Standort Cobden Street startet in Kürze, die dritte im Laufe des Jahres.
Ziel ist es, die Schadstoffe in den Abluftströmen zu eliminieren und den Grenzwert von 1.000 Geruchseinheiten pro Kubikmeter zuverlässig einzuhalten. Besonders in dicht besiedelten Gebieten, in denen Geruchsbelästigungen unbedingt vermieden werden müssen, hat sich die HAASE VocsiBox® als effizienteste und sicherste Technik bewährt.
*** Ende des Newsletters vom 12. Juli 2011***
Schweißtechnik:
Nachwuchs aus Neumünster ist Spitze
28. Juni 2011
Edelstahlschweißen ist eine hoch qualifizierte Angelegenheit. Von der Perfektion der Schweißnähte hängt im Ernstfall alles ab - zum Beispiel der sichere Betrieb einer Deponiegas-Fackel aus Edelstahl, wie sie bei HAASE Energietechnik in Neumünster hergestellt wird. Deshalb legt das Umwelttechnik-Unternehmen größten Wert auf die Ausbildung von Nachwuchs.
Und der ist Spitze: Mario Hamdorf, 20 Jahre alt und gerade am Ende des zweiten Lehrjahrs, hat im Landeswettbewerb »Jugend schweißt« des DVS-Schweißverbandes unter 46 Teilnehmern den vierten Platz belegt. Viel besser geht es nicht. Anfang 2011 hatte er sich für die Leistungskategorien »Jungschweißer« und »Fortgeschrittene« qualifiziert, und geübt wurde zuletzt sogar am Wochenende: »Weil es mir richtig Spaß macht«, sagt er.
»Tolle Ergebnisse« stellte Dr. Rainer Mittelstädt, Leiter der Lehr- und Versuchsanstalt des DVS zum Abschluss des Wettbewerbs fest, der am 17.-18. Juni in Wilhelmshaven stattfand. Alle zwei Jahre gibt der Verband Auszubildenden Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Junge Talente werden bei HAASE Energietechnik gefördert und gern ins Rennen geschickt, wenn es um Wettbewerbe geht. Bei der Schweißer-Ausbildung arbeitet das Unternehmen mit der HDW in Kiel zusammen. Dort wird sich auch Mario Hamdorf im 3. Lehrjahr auf seine theoretische Prüfung vorbereiten.
Presse-Kontakt:
Neue Broschüre für Deponiebetreiber:
Was man über Deponietechnik wissen sollte
20. Juni 2011
Nachhaltige Lösungen für Deponiegas und Deponiesickerwasser sind seit über 30 Jahren die Kernkompetenz von HAASE Energietechnik. In einer neuen, 12-seitigen Broschüre ist anschaulich und farbig dargestellt, worauf es dabei ankommt.
»30 Jahre sind genug!« heißt es im Kapitel über Deponienachsorge. Dafür müssen neue Strategien her, und die heißen: Optimierungspotenziale nutzen, Entsorgungsleistungen bedarfsgerecht steuern, und Anlagentechnik mit sinnvollen vertraglichen und kaufmännischen Lösungen flexibel halten. Denn für Deponiebetreiber ist es unter Nachsorge-Bedingungen in der Regel nicht mehr sinnvoll, selbst in neue Anlagentechnik zu investieren.
Deponieprobleme sind lösbar. Fünf Schritte führen dabei zum Erfolg. Sie werden in der Broschüre beschrieben. Erfolg hört nicht bei der Entsorgung von Schadstoffen und dem BHKW-Betrieb auf. Die Direktvermarktung von BHKW-Grünstrom aus Deponiegas bringt höhere Erlöse und einen Imagegewinn. Als Betreiber einer »grünen« Deponie setzt jeder Deponieeigentümer ein deutliches Zeichen für die Energiewende.
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Mehr Energie aus Holzgas:
DBU fördert Forschungsprojekt bei HAASE Energietechnik mit 584.000 EUR

Bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids in Neumünster, v.l.n.r.: Dirk Schötz, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Dr. Ralf Kriegel (Fraunhofer-Institut IKTS Hermsdorf), Dr. Dorith Böhning (TU Dresden), Dr. Michael Müller (Forschungszentrzum Jülich), Jens Glüsing (HAASE Energietechnik)
Foto: Ziehm, Holsteinischer Courier
12. Mai 2011
Verfahrensentwicklung zur Aufbereitung von Holzgas jetzt in der Realisierungsphase
Mit insgesamt 584.000 EUR fördert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein Forschungsprojekt zur Aufbereitung von teerhaltigem Gas, das bei der Holzvergasung entsteht. HAASE Energietechnik, Neumünster, entwickelt dafür ein neues Verfahren in Zusammenarbeit mit der TU Dresden, dem Fraunhofer Institut IKTS Hermsdorf sowie dem Forschungszentrum Jülich. Es handelt sich bei einem Fördervolumen von insgesamt 584.000 EUR um eines der großen Förderprojekte der DBU mit einer Laufzeit von 2 Jahren, 2011/2012. Die Phase der Voruntersuchung wurde bereits 2009/2010 gefördert und ist erfolgreich abgeschlossen.
Am 10. Mai 2011 fiel der Startschuss für die 2. Projektphase: den Bau und die Erprobung einer Versuchsanlage neben dem bereits existierenden Holzvergaser an der TU Dresden. HAASE Energietechnik koordiniert das Projekt und baut die technische Anlage, deren Prototyp im September 2011 in Betrieb gehen soll.
Teer energetisch nutzen statt entsorgen
Erforscht wird ein Katalysator- und Sauerstoffträgersystem, welches den energiereichen Teerinhalt im Holzgas umsetzt in Kohlenmonoxid, Wasserstoff und Methan. Das Ergebnis ist ein heizwertreiches Gas, das zusammen mit dem gereinigten Holzgas in einem Blockheizkraftwerk mit Gasmotor verstromt werden kann. Bisher ist es üblich, den Teeranteil aus dem Holzgas auszufiltern und als Sondermüll zu entsorgen, weil er die Gasmotoren verklebt. Durch die energetische Nutzung des Teers nach dem neuen Verfahren wird aus jedem Kubikmeter Holzgas mehr Energie nutzbar gemacht, was zu einer Effizienzsteigerung von Holzgasanalgen führt und gleichzeitig die sonst erforderlichen Entsorgungskosten für den Teer einspart.
Beitrag zur Schließung der »Atomlücke« mit regenerativer Energie
Eine höhere Energieausbeute aus dem regenerativen Energieträger Holz - damit leistet das Verfahren zukünftig einen Beitrag zur Schließung der »Atomlücke« in der deutschen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien. Jeder Beitrag an dieser Stelle hilft auch, die deutsche Energiewirtschaft ein Stück weit unabhängiger von Importen zu machen.
Im Gegensatz zur BTL-Technologie (Biomass-to-liquid), bei der aus Holz in großindustriellem Maßstab an zentralen Standorten Kraftstoff hergestellt werden soll, eignet sich das neue HAASE Verfahren für den dezentralen Einsatz, etwa im Maßstab von Biogasanlagen. Auch BTL befindet sich derzeit noch in der Entwicklung.
Innovation am Standort Schleswig-Holstein
Die Entwicklung innovativer gastechnischer Verfahren hat bei HAASE Energietechnik eine über 30-jährige Tradition. So hat das Unternehmen aus Schleswig-Holstein unter anderem den Stand der Technik bei Hochtemperatur-Verbrennungsanlagenfür Deponiegas (Fackelanlagen) geprägt und mit der VocsiBox® (RTO-Technologie) den »Null-Emissions-Standard« bei der Schwachgas- und Abluftbehandlung gesetzt.
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*** Deponie NEWS ***
Unternehmensnachrichten:
News von HAASE Energietechnik
1. März 2010
Aktuelle News der HAASE Energietechnik AG & Co. KG aus den Bereichen Biogastechnik und Deponietechnik gibt es in einem Newsletter, der etwa alle 3 Monate erscheint. Den Inhalt der Ausgabe März 2011 können Sie hier lesen. Wenn Sie den HAASE Newsletter abonnieren möchten, dann melden Sie sich bitte
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HAASE Klein-BHKW 170 kW für die Deponie-Nachsorge
Effiziente Deponie-Nachsorge mit HAASE Klein-BHKW in Gallenbach
Auf dem deutschen Deponiemarkt sind sinkende Deponiegasmengen und in der Folge die Anpassung überdimensionierter älterer BHKW die Herausforderung. Ein weiteres »Nachsorge-BHKW« von HAASE Energietechnik mit einer elektrischen Leistung von 170 kW ist Mitte Dezember 2010 auf der Deponie Gallenbach ans Netz gegangen und läuft seitdem mit einer Verfügbarkeit von 98 %. Das Klein-BHKW löst das alte 300-kW-Kraftwerk ab, das dort von einer HAASE Projektgesellschaft bereits seit langem im Rahmen eines Betreibermodells lief. Auch das neue Nachsorge-BHKW wurde über ein Betreibermodell realisiert. Eine solche Contracting-Lösung ist generell die wirtschaftlichste Nachsorge-Lösung für Deponiebetreiber bei sinkenden Deponiegasmengen.
Russland: HAASE Membrananlage reinigt Sickerwasser auf Moskauer Deponie
Auf der Deponie Chmetevo, am Stadtrand von Moskau, wurde Anfang 2011 eine HAASE Membrananlage zur Sickerwasserbehandlung fertiggestellt. In zwei 40-Fuß-Contrainern, die werksseitig betriebsbereit montiert nach Moskau transportiert wurden, befinden sich jeweils 3-stufige Umkehrosmoseanlagen. Mit Rücksicht auf die kalten russischen Winter wurden sie für extrem tiefe Temperaturen ausgerüstet mit verstärkter Isolierung und Raumheizungen mit höherer Leistung. Eine unabhängige Stromversorgung zur Beheizung der Container verhindert Frostschäden bei Stromausfall. Die Deponie Chmetevo gehört zu den drei größten der ehemaligen Sowjetunion. Ein großer Teil des Moskauer Müllaufkommens wird dort im 24-Stunden-Betrieb deponiert - pro Jahr rund 1,1 Millionen Tonnen. HAASE Energietechnik wickelt Russlandgeschäfte über den Partner ecocom ab.
Ukraine: HAASE Fackelanlage erzeugt CO2-Zertifikte aus Deponiegas
Auf der ukrainischen 15-ha-Deponie Krementschuk (Provinz Poltava) werden seit November 2010 erfolgreich CO2-Zertifikate erzeugt. Eine HAASE Deponiegasfackel vermindert die Methanemissionen der Deponie gemäß Kyoto-Protokoll. Die Projektdeterminierung wurde vom TÜV Nord durchgeführt. Mit einer Verfügbarkeit von > 95 % in den ersten drei Betriebsmonaten werden bis zu 500 m³/h Deponiegas bei Temperaturen von > 1.000 °C thermisch entsorgt. Die Erlöse aus dem Zertifikathandel dienen der Refinanzierung der Deponie-Entgasungsanlage. Überschüsse kommen der Kommune zugute.
Rumänien: 2,4 MW Deponiekraftwerk in Bukarest erfolgreich in Betrieb
Ein Grünstromprojekt mit Pilotcharakter wurde auf der 21-ha-Deponie Chiajna, 11 km nordwestlich von Bukarest, erfolgreich abgeschlossen. Im Dezember 2010 gingen dort zwei HAASE Deponiegas-BHKW mit einer elektrischen Gesamtleistung von rund 2,4 MW ans Netz. Unter Volllast werden sie seit 21. Januar 2011 betrieben, nachdem stark erhöhte Schwefelwerte im Deponiegas durch einen Aktivkohlefilter unter Kontrolle gebracht wurden. Bei dem Projekt galt es zunächst, das Gasfassungssystem mit 58 Gasbrunnen zu errichten. Mit einer neuen Gasverdichterstation für 2.000 m³/h sowie einer 3-MW Deponiegasfackel ausgestattet, entspricht die Anlage nun dem europäischen Standard. Das Engineering und die anlagentechnischen Komponenten dafür kamen ebenfalls von HAASE Energietechnik. Das Deponiekraftwerk wurde im Rahmen eines BOT-Modells realisiert (Build - Operate - Transfer). Während der Vertragslaufzeit betreibt HAASE die Anlage und bildet das Personal des Auftraggebers aus.

HAASE Anlagentechnik auf der Deponie Chiajna
*** Biogas NEWS ***
NEU: Biogasanlage Kröpelin - Ersteinspeisung ab September 2011
Eine 600 kW Biogasanlage errichtet HAASE Energietechnik als Generalunternehmer derzeit in Kröpelin (Mecklenburg-Vorpommern) für die AEK Biogas GmbH. Die Erd- und Tiefbauarbeiten beginnen Ende Februar 2011, der erste Strom soll ab September 2011 eingespeist werden.
Großes Interesse an Biomethan auf der E-world
Der Einsatz von Bioerdgas (Biomethan) und dessen Nutzen für eine nachhaltige Energiewirtschaft war ein Schwerpunktthema auf der Messe E-world in Essen. Anfang Februar trafen sich hier Branchenvertreter, um über die aktuellen Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft zu diskutieren. Groß war die Resonanz zum Thema Biomethan. Sowohl die führenden als auch kleinere Energieversorger sehen Biomethan als eine wichtige Säule der regenerativen Energiewirtschaft, die einen hohen Stellenwert in ihren Geschäftsaktivitäten einnimmt. Biogas war früher eine »grüne Nische«. Biomethan ist heute bereits ein »grünes Produkt«, das von den Energieunternehmen in deren Wertschöfpung für alle Nutzungspfade verstanden und geschätzt wird. Wenn die politischen Rahmenbedingungen Verlässlichkeit bieten, wird Biomethan in Zukunft zum festen Bestandteil der Energiewirtschaft werden.
NEU: HAASE BiogasVerstärker jetzt für Rohbiogasmengen ab 500 Nm³/h lieferbar
Die Typenreihe des HAASE BiogasVerstärkers wurde um eine weitere Leistungsklasse für kleinere Rohbiogasmengen ab 500 Nm³/h erweitert. Damit steht die derzeit wirtschaftlichste Technik zur Aufbereitung von Rohbiogas zu Bioerdgas (Biomethan) in 4 Leistungsgrößen zur Verfügung: für 500, 700, 1000/1100 und 1400 Nm³/h Rohbiogas. Während die größeren Anlagen überwiegend im industriellen Umfeld und in der Energiewirtschaft zum Einsatz kommen, wurden die kleineren Baugrößen für den Betrieb in der Landwirtschaft optimiert.
BiogasVerstärker Euskirchen-Palmersheim: Inbetriebnahme abgeschlossen
Der fünfte HAASE BiogasVerstärker wurde in Euskirchen-Palmersheim errichtet. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme steht er nun mit allen sicherheitstechnischen Abnahmen bereit, um rund 700 Nm³/h Rohbiogas zu Bioerdgas (Biomethan) aufzubereiten. Eingespeist wird in das örtliche Verteilnetz der Regionalgas Euskirchen, für die dezentrale Nutzung im Raum Euskirchen.
Vier weitere BiogasVerstärker im Bau
Vier weitere HAASE BiogasVerstärker befinden sich zur Zeit in der Realisierung. Am Standort Merzig wurde ein BGV Typ 1100 installiert, für den Standort Lehma ein weiterer BGV dieses Typs ausgeliefert. In Lehma baut HAASE Energietechnik als Generalunternehmer die komplette Biomethananlage. Für die Standorte Schöpstal und Altenstadt sind derzeit je ein BGV Typ 1400 in der Fertigung.
ENDE DES NEWSLETTERS MÄRZ 2011
Fünf Landwirte und ein BiogasVerstärker:
Neuer BiogasVerstärker am Bodensee an HAASE Energietechnik beauftragt

Die Vereinbarung über den neuen BiogasVerstärker wurde am 13. Januar 2011 auf der Biogas-Fachverbandstagung in Nürnberg unterzeichnet. V. l. n. r.: Thomas Metzler, Edwin König, Daniel Kruckelmann (HAASE Energietechnik ), Simon Rauch, Georg Rauch
20. Januar 2011 - Presse-Information
Ein neuer HAASE BiogasVerstärker Typ 700 für die Einspeisung von ca. 350 Nm³/h Biomethan (Bio-Erdgas) in das H-Erdgasnetz wird demnächst in der Ortschaft Hahnennest (bei Überlingen am Bodensee) errichtet. Fünf Landwirte sind die Partner in der Projektgesellschaft »Energiepark Hahnennest GmbH & Co. KG«: Thomas Metzler, Simon und Georg Rauch, Edwin König und Egon Kaltenbach. Sie haben dieses Projekt in vollem Umfang selbst entwickelt.
Die Projektgesellschaft liefert die Rohstoffe aus den eigenen landwirtschaftlichen Betrieben, hat die derzeit im Bau befindliche Biogasanlage beauftragt, wird diese betreiben - und hat sich nun für die Gasaufbereitungstechnik von HAASE Energietechnik entschieden. Die fünf Landwirte haben das Biomethan bereits direkt an lokale Verbraucher vermarktet und halten somit alle Fäden der Wert-schöpfungskette selbst in der Hand. Die Entscheidung für den HAASE BiogasVerstärker fiel aufgrund seiner zuverlässigen Technik und der langfristig herausragenden Wirtschaftlichkeit.
Integriertes Managementsystem (IMS)
bei HAASE Energietechnik AG zertifiziert

Olaf Guttzeit (l.) und Joachim Brandt (r.) bei der Übergabe der Zertifikate
13. Dezember 2010
Der Vertriebsleiter der DEKRA Certification GmbH, Joachim Brandt, war persönlich nach Neumünster gekommen, um die Zertifikatsurkunden an Olaf Guttzeit, IMS Beauftragter der HAASE Energietechnik AG, zu überreichen. Gleichzeitig in drei Normbereichen wurde das Unternehmen am 13. Dezember eine vorbildliche Aufstellung bescheinigt
- Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2008
- Umweltmanagement nach ISO 14001:2004
- Arbeits- und Gesundheitsschutz nach BS OHSAS 18001:2007
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Mit den Zertifizierungen verfügt HAASE Energietechnik über ein integriertes Managementsystem, welches unter Einbeziehung der Mitarbeiter einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard und viele weitere Vorteile für die Kunden und auch für das Unternehmen selbst mit sich bringt. Damit ist eine wesentliche Basis für die Kundenzufriedenheit und den nachhaltigen Unternehmenserfolg gelegt. High-End-Qualität ist das erklärte Ziel für Produkte und Dienstleistungen.
Dieser Aufwand dient der Sicherheit der Kunden, mit einem Unternehmen zusammen zu arbeiten, welches immer auf dem neuesten Stand ist.
HAASE Energietechnik liefert BiogasVerstärker für
Bioerdgsanlage der E.ON Mitte Wärme GmbH

v.l.n.r.:
E.ON Mitte Wärme Geschäftsführer Martin Severin und Siegmund Laufer sowie
Dr. Roland Kahn, Vorstand, und Uwe Griebenow, kaufmännische Leitung der
HAASE Energietechietechnik AG, nach der Vertragsunterzeichnung auf der
Messe EUROTIER in Hannover
18. November 2010 - Presse-Information zur EUROTIER 2010
Die E.ON Mitte Wärme GmbH aus Kassel und die HAASE Energietechnik AG aus Neumünster gehen ab sofort eine Partnerschaft ein: Für eine Bioerdgasanlage von E.ON Mitte Wärme im hessischen Altenstadt (Wetteraukreis) wird HAASE Energietechnik einen BiogasVerstärker liefern. Einen entsprechenden Liefervertrag unterzeichneten die E.ON Mitte Wärme Geschäftsführer Siegmund Laufer und Martin Severin mit dem HAASE Energietechnik Vorstand Dr. Roland Kahn am Donnerstag im Rahmen der Bioenergy decentral Hannover auf dem Messestand der HAASE Energietechnik AG.
E.ON Mitte Wärme baut zurzeit gemeinsam mit der C 4 Energie AG aus Selent (Schleswig-Holstein) eine Biogasanlage im Bioenergiezentrum in Altenstadt. Ab Mitte 2011 sollen vor Ort rund 1.400 Nm³/h produziertes Rohbiogas unter Einsatz des HAASE BiogasVerstärkers von E.ON Mitte Wärme auf Erdgasqualität aufbereitet und ins allgemeine Erdgasnetz eingespeist werden. Das Projekt war im August 2010 ausgeschrieben worden. Der HAASE BiogasVerstärker erhielt den Zuschlag aufgrund seiner überzeugenden Wirtschaftlichkeit über den Zeitraum von 15 Jahren. Die ergibt sich nicht nur durch das effiziente Verfahren mit seinem durchdachten Wärmekonzept, sondern auch durch die Full-Service-Strategie, welche die optimale Verfügbarkeit der Anlage langfristig sicherstellt.
Die Biogasanlage in Altenstadt ist mit einem Investitionsvolumen von rund 14 Millionen Euro veranschlagt. Acht Millionen Euro investiert C4 Energie für eine Anlage zur Gaserzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen, insgesamt weitere rund sechs Millionen Euro kommen von E.ON Mitte Wärme. Die E.ON Mitte-Tochtergesellschaft wird das erzeugte Rohbiogas in einer speziellen Anlage aufbereiten und ins Erdgasnetz einspeisen. In dieser Anlage wird der BiogasVerstärker der HAASE Energietechnik AG zum Einsatz kommen. Das eingespeiste Bioerdgas soll dem Erdgasnetz anschließend an anderen Stellen wieder entnommen und vor Ort mit Blockheizkraftwerken zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden. Der Vorteil: Die Wärme wird dort produziert, wo sie auch benötigt wird. Mehrere Projekte für die Abnahme des Bioerdgases sind bereits vertraglich fixiert worden. Ein großes Projekt ist die Bioerdgasanlage auch für die heimische Agrarwirtschaft: Mehr als 100 landwirtschaftliche Betriebe aus der Region haben sich vertraglich derzeit für bis zu zehn Jahre dazu verpflichtet, die Rohstoffe für den Betrieb der Anlage zu liefern.
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Die E.ON Mitte Wärme GmbH ist seit Mai 1989 im Bereich der Erzeugung von Wärme, Kälte, Dampf, Druckluft und Strom tätig. Die Hauptaufgabe des Unternehmens ist die Vermarktung und Umsetzung von Contracting-Dienstleistungen. Dazu gehören die Analyse, die Planung, die Finanzierung, der Bau und der Betrieb von Anlagen zur effizienten Erzeugung und Verteilung von Nutzenergien. Seit einigen Jahren engagiert sich die 100-prozentige Tochtergesellschaft der E.ON Mitte AG zudem besonders im Bereich Bioenergie. Dabei rückt neben der Erzeugung und Nutzung von Bioerdgas zur Kraft-Wärme-Kopplung auch der Einsatz von fester Biomasse zur Wärmeerzeugung immer stärker in den Fokus.
Die HAASE Energietechnik AG aus Neumünster ist seit 1980 im Anlagenbau tätig und hat ihre Schwerpunkte in den Geschäftsfeldern Biogas bzw. Biomethan sowie Deponietechnik. Neben verfahrenstechnischen Komponenten und kompletten Biomethananlagen bietet HAASE Energietechnik Contracting-Lösungen, Anlagenbetrieb und Service. HAASE BiogasVerstärker laufen bereits erfolgreich in Jameln, Ronnenberg, Rathenow und Forchheim. Neben dem Projekt Alenstadt sind derzeit weitere Anlagen im Bau in Merzig und Euskirchen-Palmersheim. Komplette Biomethananlagen errichtet HAASE Energietechnik gerade in Lehma und Schöpstal.
Bei Rückfragen stehen Ihnen gern zur Verfügung:
Ursula Packhäuser (HAASE Energietechnik AG) unter 04321 878-122
Katharina Gerk (E.ON Mitte Wärme GmbH) unter 0561 933-2321
Mehr Rendite bei der Biomethanerzeugung:
3 Szenarien für wirtschaftliches Wärmemanagement mit dem HAASE BiogasVerstärker
18. November 2010 - Presse-Information zur EUROTIER 2010
Wärmekonzepte sind ausschlaggebend für die langfristige Rendite von Bioerdgasanlagen. Die herausragende Wirtschaftlichkeit und damit die hohe Rendite der Biomethanerzeugung mit dem HAASE BiogasVerstärker sind unter anderem auf das durchdachte Wärmemanagement zurückzuführen. Der Wärmebedarf des BiogasVerstärkers ist prozessbedingt vergleichsweise niedrig. Außerdem wird im Prozess Abwärme frei, die auf verschiedenen Pfaden nutzbar gemacht werden kann.
Dabei gibt es 3 Optionen für folgende Szenarien:
- Nutzung externer Abwärmequellen besonders wirtschaftlich unter bestimmten Bedingungen
Die Nutzung externer Wärmequellen für den BiogasVerstärker ? z. B. aus der bislang ungenutzten Abwärme eines bestehenden Biogas-BHKW ? rechnet sich immer dann, wenn die Wärme auf einem Preisniveau von unter 2,0 Cent/kWh zur Verfügung steht. Das ist oft der Fall, wenn ein bestehendes Biogas-BHKW und der BiogasVerstärker vom selben Eigentümer betrieben werden und die BHKW-Abwärme nicht verkauft werden kann. Der gesamte Wärmebedarf des BiogasVerstärkers wird dann aus der BHKW-Abwärme plus Rückgewinnung der eigenen Prozesswärme generiert, was einen signifikant niedrigen Stromverbrauch zur Folge hat. - Eigene Wärmeerzeugung macht Betreiber autark
Steht von vornherein keine externe Abwärmequelle zur Verfügung, erzeugt der BiogasVerstärker die benötigte Prozesswärme am günstigsten selbst. Ein Teil der im Prozess freiwerdenden Abwärme wird zurückgewonnen und auf dem jeweils passgenauen Niveau intern genutzt. Diese Erschließung der Abwärmequellen des BiogasVerstärkers für die interne Nutzung bewirkt einen mittleren Strombedarf. Der Betrieb des BiogasVerstärkers ist damit völlig energieautark, das heißt ohne Wärme-Schnittstelle zur Biogasanlage. Das ist von Vorteil, wenn Biogasanlage und BiogasVerstärker von verschiedenen Eigentümern betrieben werden und keine Abhängigkeiten erwünscht sind. - Eigene Wärmeerzeugung mit Wärmeauskopplung ist Ideallösung für Biomethananlagen
Ideal für Biomethananlagen mit einem Gesamteigentümer ist die Auskopplung der gesamten Abwärme des BiogasVerstärkers, um die überwiegende Wärmelast der Biogasanlage abzudecken. Bei diesem Szenario wird mit einem leicht erhöhten Strombedarf viel Wärme bereitgestellt. Durch die Auskopplung der Heizwärme werden die höheren Stromkosten innerhalb des Gesamt-Energiekonzepts der Biomethananlage überkompensiert. Das ist einer der entscheidenden wirtschaftlichen Vorteile von HAASE Biomethananlagen. Die schlanke Anlagentechnik für das Fermenter-Heizsystem spart Investitionskosten, aufwändige Verfahrenstechnik, Personal, Geräusch- und Abgasemissionen und führt zu einer dauerhaft hohen Verfügbarkeit.
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In jedem Fall ist das bedarfsgerechte Wärmemanagement für eine optimale Energie- und Kostenbilanz zum Nutzen des Betreibers ausgelegt.
Rückfragen: Daniel Kruckelmann, Telefon 04321-878-346, daniel.kruckelmann@haase.de
Pressekontakt: Ursula Packhäuser, Telefon 04321-878-122, ursula.packhaeuser@haase.de
Biomethananlagen betreiben ohne Genehmigung nach 12. BImSchV
durch den Einsatz einer HAASE VocsiBox®
18. November 2010 - Presse-Information zur EUROTIER 2010
Abgedeckte Gärrestlager: Hohe Genehmigungsauflagen nach 12. BImSchV
Abgedeckte Gärrestlager bei Biomethananlagen tragen entscheidend zur Effizienz und Emissionsminderung dieser umweltfreundlichen Technik bei. Das kann jedoch gleichzeitig die stark erhöhten Sicherheitsauflagen der 12. BImSchV nach sich ziehen ? wenn sich so viel überschüssiges Restgas unter dem Dach des Gärrestlagers ansammelt, dass die maximal zulässige Biogasmenge, die innerhalb einer Biogasanlage gespeichert werden darf, überschritten wird.
So geht's: Erhöhte Sicherheitsauflagen vermeiden
Zentraler Bestandteil des Null-Methan-Konzepts für den HAASE BiogasVerstärker und komplette Biomethananlagen ist die HAASE VocsiBox®, die zwei Funktionen erfüllt: Erstens wird darin die Abluft aus dem BiogasVerstärker behandelt, um die Anforderungen der TA-Luft zu erfüllen. Und zweitens wird das überschüssige Biogas aus dem Gärrestlager abgesaugt und im regenerativ-thermischen Prozess der HAASE VocsiBox® oxidiert. Die dabei entstehende Wärme wird für Heizzwecke eingesetzt.
Damit sind drei konkrete Vorteile verbunden:
- Die Energie aus dem Restgas wird thermisch genutzt und trägt zur positiven Energiebilanz bei.
- Das Gärrestlager wird inertisiert.
- Das auf der Biogasanlage gespeicherte Biogas wird im Volumen reduziert und unterschreitet so das maximal zulässige Volumen sicher.
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Die Biomethananlage kann weiterhin ohne zusätzliche Kosten durch erhöhte Sicherheitsauflagen aus der 12. BImSchV genehmigt und betrieben werden.
Externe abgedeckte Güllebehälter als Gärrestlager anrechenbar
Grundsätzlich können auch externe abgedeckte Güllebehälter als Gärrestlager für eine Biomethananlage angerechnet werden. Jedoch stellt in der Praxis die Verwendung des dort anfallenden Restgases ein Problem dar. Mit dem Einsatz der Restgase in der VocsiBox® ist der externe abgedeckte Behälter ein weiterer, sehr wesentlicher Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer Biomethananlage.
Rückfragen: Daniel Kruckelmann, Telefon 04321-878-346, daniel.kruckelmann@haase.de
Pressekontakt: Ursula Packhäuser, Telefon 04321-878-122, ursula.packhaeuser@haase.de
Unternehmensnachrichten:
News von HAASE Energietechnik
10. November 2010
Aktuelle News der HAASE Energietechnik AG aus den Bereichen Biogastechnik und Deponietechnik gibt es in einem Newsletter, der etwa alle 3 Monate erscheint. Den Inhalt der Ausgabe November 2010 können Sie hier lesen. Wenn Sie den HAASE Newsletter abonnieren möchten, dann melden Sie sich bitte
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*** Biogas NEWS ***

HAASE BiogasVerstärker in Forchheim, für die Aufbereitung von rund 1.000 Nm³/h Rohbiogas zu Biomethan (Bio-Erdgas). Teil der Anlage ist eine HAASE VocsiBox®, mit der die Abluft behandelt wird.
Biomethananlagen ohne Genehmigung nach 12. BImSchV betreiben
durch Einsatz der HAASE VocsiBox®
Die stark erhöhten Sicherheitsauflagen für Biomethananlagen aus der 12. BImSchV (Störfall-Verordnung) können durch den Einsatz einer HAASE VocsiBox® vermieden werden. Diese aufwändigen Genehmigungsauflagen greifen immer dann, wenn das zulässige Biogasspeichervolumen innerhalb der Anlage durch die Restgasbildung in abgedeckten Gärrestlagern überschritten wird.
Das Null-Methan-Konzept von HAASE Energietechnik sieht vor, das überschüssige Gas abzusaugen und in einer VocsiBox® durch regenerativ-thermische Oxidation (RTO) zu verwerten. Die anfallende Wärme wird zu Heizzwecken genutzt. Das Gärrestlager wird dadurch entgast und inertisiert, und das auf der Biomethananlage gespeicherte Biogas im Volumen reduziert. Die Biomethanlage kann so weiterhin ohne Berücksichtigung der hohen Auflagen aus der 12. BImSchV genehmigt und betrieben werden. Besonders auch die Umrüstung und Nutzung externer abgedeckter Güllebehälter als anrechenbares Gärrestlager für die Biomethananlage ist mit einer HAASE VocsiBox® möglich.
3 Szenarien für mehr Rendite durch wirtschaftliche Wärmekonzepte mit dem HAASE BiogasVerstärker
Die herausragende Wirtschaftlichkeit des HAASE BiogasVerstärkers bei langfristiger Betrachtung ist unter anderem auf das durchdachte Wärmemanagement zurückzuführen. Der Wärmebedarf des BiogasVerstärkers ist vergleichsweise niedrig. Außerdem wird im Prozess Abwärme frei, die auf verschiedenen Pfaden nutzbar gemacht werden kann.
Dabei gibt es 3 Optionen für folgende Szenarien. In jedem Szenario ist das bedarfsgerechte Wärmemanagement für eine optimale Energie- und Kostenbilanz zum Nutzen des Betreibers ausgelegt.
1. Integration extern anfallender Abwärme wirtschaftlich unter bestimmten Bedingungen
Die Nutzung externer Abwärmequellen rechnet sich immer dann, wenn bislang ungenutzte Abwärme z. B. aus einem bestehenden Biogas-BHKW auf einem Preisniveau unterhalb von 2,0 Cent/kWh zur Verfügung steht. Diese Lösung führt zu einem signifikant niedrigen Strombedarf.
2. Eigene Wärmeerzeugung macht Betreiber autark
Ein Teil der im Prozess anfallenden Abwärme wird für den Betrieb des BiogasVerstärkers erschlossen. Die Gasaufbereitung ist damit völlig autark, ohne Wärme-Schnittstellen zur Biogasanlage. Diese Lösung eignet sich besonders für Konstellationen mit getrennten Betriebsgesellschaften für die Biogaserzeugung und Gasaufbereitung.
3. Eigene Wärmeerzeugung + Wärmeauskopplung ist Ideallösung für Biomethananlagen
Diese Lösung stellt die gesamte Abwärme des BiogasVerstärkers zum Heizen zur Verfügung. Mit einem leicht erhöhten Strombedarf wird viel Wärme bereitgestellt und damit die wirtschaftlichste Lösung für komplette Biomethananlagen erreicht. Heizung durch Wärmerückgewinnung hat mit ihrer schlanken Anlagentechnik, ohne zusätzlichen heiztechnischen Aufwand und damit ohne zusätzliche Abgas- und Geräuschemissionen, den geringsten Betriebsaufwand und führt zu höchster Verfügbarkeit.
Sprechen Sie mit uns auf der EUROTIER und den Oldenburger Gastagen!
Mehr Informationen über den HAASE BiogasVerstärker und HAASE Biomethananlagen erhalten Sie im persönlichen Gespräch mit unseren Biomethan-Spezialisten an unseren Messeständen:
BioEnergy decentral im Rahmen der EUROTIER Hannover:16.-19. November 2010, Halle 26 Stand J27
Mehr zur EUROTIER
Personalien
Susanne Müller hat am 1. September 2010 die Leitung des Unternehmensbereichs Membrantechnik bei der HAASE Energietechnik AG übernommen. Jörg Polzer leitet seit 1. Oktober den Unternehmensbereich Biomethan.
***Ende des Newsletters***
HAASE Biomethananlagen:
Renditestarke Investition im Bio-Erdgas-Markt
Presse-Information zu den Messen EUROTIER und oldenburger gastage
14. September 2010
Rund 40 neue Biomethananlagen pro Jahr werden in den nächsten Jahren in Deutschland erwartet. Für Investoren im Marktsegment Bio-Erdgas ist die Höhe der Rendite nicht nur von der Investitionssumme abhängig. Langfristige Renditefaktoren sind vor allem das reibungslose Zusammenspiel aller Anlagenteile, die Effizienz der Aufbereitungstechnik und die Standzeiten der verfahrenstechnischen Komponenten.
Eine Biomethananlage rechnet sich für Biogasstandorte ohne externe Wärmeabnehmer, an denen mindestens 500 Nm³/h Rohbiogas erzeugt wird. HAASE Energietechnik versteht sich als Technologie- und Qualitätsführer beim Bau und Betrieb kompletter Biomethananlagen. Die High-End-Komponenten BiogasVerstärker, TechnikZentrale (Pumpen, Wärme, Steuerung) und Biogas-/Biomethanfackel kommen aus eigener Fertigung und sind deshalb optimal aufeinander abgestimmt.
Mit dem BiogasVerstärker steht die derzeit wirtschaftlichste Aufbereitungstechnik für Biogas zu Bio-Erdgas (Biomethan) zur Verfügung. Auf der Haben-Seite schlagen in der Berechnung der Rentabilität die hohen jährlichen Betriebsstundenzahlen, der geringe Methanschlupf und der niedrige Energieverbrauch zu Buche. Auch die Einspeisestation wird auf Wunsch mitgeliefert, um das Bio-Erdgas-Paket zu komplettieren.
Der Anlagenbetrieb durch professionelles HAASE Betriebspersonal ist für den Investor die komfortabelste Lösung bei der Errichtung einer Biomethananlage. Betreibt der Investor die Anlage selbst, dann übernimmt HAASE Energietechnik den Service deutschlandweit. Diese günstigen Rahmenbedingungen machen HAASE Biomethananlagen zu einer renditestarken, sicheren Investition: wirtschaftlich, nachhaltig und innovativ.
Zur Zeit baut HAASE Energietechnik eine neue Biomethananlage in Lehma (Thüringen, Altenburger Land). Bio-Erdgas mit einem Energieinhalt von jährlich rund 49 Mio. Kilowattstunden wird hier demnächst in das Erdgasnetz des überregionalen Netzbetreibers ONTRAS eingespeist. Beauftragt ist darüber hinaus eine neue Biomethananlage in Schöpstal für 1.400 Nm³/h Rohbiogas. Neue BiogasVerstärker entstehen gerade in Merzig für 1.100 Nm³/h Rohbiogas und in Euskirchen-Palmersheim für 700 Nm³/h. In Betrieb sind BiogasVerstärker in Forchheim, Rathenow, Ronnenberg und Jameln.

HAASE BiogasVerstärker in Forchheim, für die Aufbereitung von rund 1.000 Nm³/h Rohbiogas zu Biomethan (Bio-Erdgas)
Pressekontakt:
Unternehmensnachrichten:
News von HAASE Energietechnik
13. Juli 2010
Aktuelle News der HAASE Energietechnik AG aus den Bereichen Biogastechnik und Deponietechnik gibt es in einem Newsletter, der etwa alle 3 Monate erscheint. Den Inhalt der Ausgabe Juli 2010 können Sie hier lesen. Die nächste Ausgabe erscheint im November 2010. Wenn Sie den HAASE Newsletter abonnieren möchten, dann melden Sie sich bitte
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*** Biogas NEWS ***
HAASE BiogasVerstärker am Standort Merzig beauftragt
Die HAASE Energietechnik AG wurde von der Bioenergie Perl GmbH mit dem Bau eines BiogasVerstärkers am Standort Merzig (Saarland) beauftragt. Der BiogasVerstärker wird rund 1.100 m³/h Rohbiogas aus der ebenfalls im Bau befindlichen Agraferm-Biogasanlage zu Biomethan (Bioerdgas) aufbereiten. Der HAASE BiogasVerstärker hat sich bereits an mehreren Standorten in Deutschland bewährt und zeichnet sich durch seine hohe Wirtschaftlichkeit im langjährigen Betrieb aus. Die Anlage soll im Frühjahr 2011 in Betrieb gehen.
Mehr zum HAASE BiogasVerstärker
*** Deponie NEWS ***

HAASE BHKW-Anlage auf der Deponie Barycz bei Krakau (Polen)
HAASE Deponiegas-BHKW in Barycz (Polen) in Betrieb genommen
Im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts zur Modernisierung der Abfallwirtschaft in Krakau wurde am 24. Juni 2010 ein weiteres HAASE Deponiegas-BHKW in Polen in Betrieb genommen. Auf der Deponie Barycz in der Nähe von Krakau erzeugen jetzt vier parallel geschaltete BHKW-Containermodule mit einer elektrischen Gesamtleistung von rund 1,3 MW Strom und Wärme aus Deponiegas. Die HAASE Energietechnik AG erhielt den Auftrag über eine öffentliche Ausschreibung. Die Energie wird für die Versorgung der neuen Müllsortierung und der Kompostierung in Krakau sowie für den Betrieb technischer Einrichtungen auf der Deponie Barycz genutzt. Energieüberschüsse gehen ins öffentliche Netz. Die HAASE Energietechnik AG setzte das Projekt mit dem polnischen Partner Eko-Elektro um. Das Service-Konzept sieht eine Wartung durch Eko-Elektro mit Supervising durch HAASE Energietechnik AG vor.
Mehr zu HAASE BHKWHackschnitzeltrocknung mit Deponiegas:
HAASE Energietechnik optimiert Wärmekonzept auf der Deponie Burghof
Die AVL Ludwigsburg hat die HAASE Energietechnik AG mit der Effizienzsteigerung der Deponiegasanlage Burghof beauftragt. Ziel ist es, mindestens 75 % der im Deponiegas enthaltenen Primärenergie energetisch zu nutzen. Dafür ist der Einsatz eines Deponiegas-BHKW geplant, das 39 % der Primärenergie in elektrischen Strom und über 40 % in Wärme umwandelt. Der Gesamtwirkungsgrad der Gasverwertungsanlage beträgt damit über 75 %. Der elektrische Strom wird auf der Deponie verbraucht. Überschüssiger Strom wird in das öffentliche Stromversorgungsnetz eingespeist. Für die Nutzung der Wärmeenergie ist der Bau einer Hackschnitzel-Trocknungsanlage geplant.
Mehr zum Optimieren von DeponiegasanlagenDeponiegascontracting: HAASE Kompakt-BHKW in Blankenhagen
verwertet kleine Deponiegas-Restmengen
Ein weiteres Deponiegas-BHKW der neuen HAASE Kompaktklasse mit 170 kW elektrischer Leistung wird in Kürze am Standort Moringen-Blankenhagen (bei Göttingen) in Betrieb gehen. Die Anlage wurde im Februar 2010 von der Projektgesellschaft PS Project Systems Breinermoor beauftragt. Hintergrund ist ein über fünf Jahre angelegtes Contractingmodell zur wirtschaftlichen Nutzung kleiner Deponiegas-Restmengen. HAASE Contractingmodelle für geschlossene Deponien sind optimiert für die typischerweise kleinen Gas- und Sickerwassermengen älterer Deponien. Ziel ist, so lange wie möglich eine Gasverwertung aufrecht zu erhalten, um die Entsorgungskosten durch Stromerlöse zu minimieren.
Mehr über HAASE ContractinglösungenBetreibermodell für den Neubau einer Sickerwasser-Behandlungsanlage
auf der Deponie Weiherberg
Für den Landkreis Bodenseekreis errichtet die HAASE Energietechnik AG bis September 2010 eine Sickerwasser-Behandlungsanlage auf der Deponie Weiherberg in Friedrichshafen. Im Rahmen eines Betreibermodells (Konzeption, Investition, Bau, Betrieb) wird HAASE Energietechnik die Anlage weitere 12 Jahre betreiben. Als technisches Konzept ist eine biologische Behandlung mit nachgeschalteter Ultrafiltration und Aktivkohleadsorption vorgesehen. Die Anlage hat einen Durchsatz von 72 m³ Deponiesickerwasser pro Tag. Die bestehende Sickerwasserreinigungsanlage wird komplett zurückgebaut.
Mehr über die Ertüchtigung von Sickerwasser-Behandlungsanlagen im Rahmen von Contractinglösungen
HAASE Energietechnik AG baut Biomethananlage in Lehma
Einspeisung von 49 Mio. kWh/a Biomethan in das Erdgasnetz der ONTRAS ab 2011

Beispiel für eine HAASE Biomethananlage
Presse-Information 27. Mai 2010
Ab 2011 wird in Lehma (Thüringen, Altenburger Land) Biomethan mit einem Energieinhalt von jährlich rund 49 Mio. Kilowattstunden in das Erdgasnetz des überregionalen Netzbetreibers ONTRAS eingespeist. Die HAASE Energietechnik AG, Neumünster, errichtet die komplette Biomethananlage von der Biogaserzeugung bis zur Netzeinspeisung im Auftrag der Biogas in Lehma GmbH & Co. KG. Initiiert wurde das wegweisende Projekt von der H.P.O. Wirtschaftspartner, Flensburg.
Nach dem symbolischen Spatenstich für das 10-Millionen-Projekt im Februar 2010 ist der Bau jetzt in vollem Gange. Die nachwachsenden Rohstoffe werden von zahlreichen Landwirten aus der Region geliefert. Durch die Anlage in Lehma entstehen dort außerdem vier neue Arbeitsplätze.
Pressekontakt:
HAASE BiogasVerstärker Forchheim erfolgreich in Betrieb gegangen
Presse-Information 17. Mai 2010
Am 6. Mai 2010 wurde in Forchheim ein weiterer HAASE BiogasVerstärker erfolgreich in Betrieb genommen. Beauftragt wurde dieses Bioerdgas-Projekt vom badischen Energieversorger Badenova AG & Co. KG aus Freiburg, nach einer EU-weiten Ausschreibung. Die Anlage bereitet 1.000 m³/h Rohbiogas zu Bioerdgas (Biomethan) auf, das in das Erdgasnetz der Badenova eingespeist wird. Das Rohbiogas entstammt einer bereits 2006 erbauten Biogasanlage im Besitz ortsansässiger Landwirte.
Dank des neuen HAASE BiogasVerstärkers werden nun in Forchheim rund 4,4 Millionen Kubikmeter Bioerdgas (Biomethan) pro Jahr eingespeist. Das entspricht dem Gasverbrauch von etwa 2.000 Haushalten. Für die Badenova ist dieses Projekt ein wichtiger Schritt zum erklärten Ziel, Vorreiter in der regionalen, dezentralen Biogasproduktion zu werden.
Der HAASE BiogasVerstärker arbeitet nach dem Prinzip der organisch-physikalischen Wäsche. Die organische Waschlösung wird im Prozess regeneriert, und es fällt kein Abwasser an. Dank seines niedrigen Energieverbrauchs und äußerst geringer Emissionen hat sich das Verfahren als besonders wirtschaftlich und umweltfreundlich bewährt.
Pressekontakt:
HAASE BiogasVerstärker für die Regionalgas Euskirchen beauftragt
Presse-Information 27. April 2010
Mit dem Bau einer Biogas-Aufbereitungsanlage samt Einspeisestation wurde die HAASE Energietechnik AG von der Regionalgas Euskirchen GmbH & Co. KG beauftragt. Die Regionalgas Euskirchen, ein großer Regionalversorger in NRW mit einem Absatz von rund 3 Mrd. KWh/a, hatte die Anlage Anfang Februar 2009 ausgeschrieben. Der HAASE BiogasVerstärker konnte sich dabei gegen die Mitbewerber aufgrund seiner hervorragenden Wirtschaftlichkeit in Verbindung mit dem überzeugenden Wartungs- und Service-Konzept durchsetzen.
Am Standort Palmersheim bereitet der HAASE BiogasVerstärker durch organisch-physikalische Wäsche
700 m³/h Rohbiogas zu Biomethan (Bio-Erdgas) auf. Danach wird es in der HAASE Einspeisestation gemäß den Anforderungen des Gasnetzes bezüglich Brennwert und Wobbe-Index konditioniert und in das örtliche L-Gasnetz eingespeist.
Der Baubeginn vor Ort ist für den Sommer 2010 geplant. Die Gaseinspeisung beginnt noch im Dezember dieses Jahres. Die nachgeschaltete HAASE VocsiBox® zur Abgasbehandlung sorgt mit RTO-Technik für die sichere Einhaltung der TA-Luft-Grenzwerte. Die Methanemission liegt dadurch deutlich unter 0,5 %.
Pressekontakt:
Unternehmensnachrichten:
News von HAASE Energietechnik
13. April 2010
Aktuelle News der HAASE Energietechnik AG aus den Bereichen Biogastechnik und Deponietechnik gibt es jetzt in einem Newsletter, der alle 3 Monate erscheint. Den Inhalt der Ausgabe April 2010 können Sie hier lesen. Wenn Sie den HAASE Newsletter abonnieren möchten, dann melden Sie sich bitte
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*** Deponie NEWS ***

Die Entgasung der Deponie Chiajna ist ein wichtiges Pilotprojekt für die Abfallwirtschaft in Rumänien
Pilotprojekt in Rumänien beauftragt:
Entgasung der Deponie Chiajna
An der Stadtgrenze von Bukarest liegt die 24 Hektar große Deponie Chiajna, die von der IRIDEX Group betrieben wird. Die HAASE Energietechnik AG wurde im März 2010 mit der Errichtung einer Deponiegasanlage beauftragt. Seit 1999 wurden auf der Deponie rund 3 Mio. t Hausmüll abgelagert. Bis 2019 soll die Befüllung auf 6,5 Mio. t anwachsen. Für die Abfallwirtschaft in Rumänien ist die landesweit erste Anlage zur Stromerzeugung aus Deponiegas ein wichtiges Pilotprojekt. Sie besteht aus einer Gasverdichterstation für 2.000 m³/h, einer Hochtemperatur-Fackelanlage mit einer Leistung von 2,5 MW sowie zwei BHKW mit einer elektrischen Gesamtleistung von 2,4 MW. Außerdem umfasst der Auftrag das Supervising für den Bau des Entgasungssystems im Deponiekörper. Die Stromerzeugung soll im Herbst 2010 beginnen.
Mehr zu HAASE Deponiegastechnik10-Jahres-Vertrag für die Sickerwasserentsorgung der Deponie Neuenburg
2004 hatte es mit einer Ausschreibung begonnen: Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald suchte eine Lösung für die Entsorgung des Sickerwassers aus der Deponie Neuenburg am Rhein. Im Mai 2010 beginnt nun die HAASE Energietechnik AG mit dem Bau einer Nanofiltrationsanlage für die Behandlung von 50 m³ Sickerwasser am Tag. Das Konzentrat wird extern entsorgt. Basis für die Zusammenarbeit ist eine Contractingvereinbarung. Der Landkreis überlässt damit den HAASE Wasser-Spezialisten die Sickerwasserentsorgung für 10 Jahre.
Mehr zu HAASE SickerwasserbehandlungHAASE Energietechnik AG auch Entsorgungsfachbetrieb
Zertifizierte High-End-Qualität ist das wichtigste Merkmal von HAASE-Technologie in den Bereichen Biogastechnik und Deponietechnik. Dafür legen wir viel Wert auf die Ausbildung unserer Mitarbeiter ebenso wie auf zertifizierte Qualitätssicherung. Zertifiziert sind wir auch als Entsorgungsfachbetrieb für das Handeln und Vermitteln in der Abfallwirtschaft. Auf dieser Basis führen wir im Rahmen von Contractingverträgen die externe Entsorgung von Sickerwasserkonzentrat durch. Weitere bestehende Zertifizierungen sind: DIN EN ISO 9001 : 2000, Fachbetrieb nach § 19 l WHG, Schweißfachbetrieb nach EN 729-2, DVGW-Fachbetrieb nach GW 301.
Mehr zum Firmenprofil der HAASE Energietechnik AG
*** Biogas NEWS ***

Die BGA Steyerberg (Hersteller: Schmack Biogas) wird jetzt von HAASE betrieben
HAASE Energietechnik AG betreibt Biogasanlage Steyerberg für eon
Mit dem Betrieb der Biogasanlage Steyerberg (Hersteller: Schmack Biogas) hat eon für die nächsten acht Jahre die HAASE Energietechnik AG beauftragt. Das gilt im Rahmen einer Contractingvereinbarung, die alle Betreiberarbeiten zwischen den Schnittstellen Silageplatte und Stromeinspeisung umfasst. Die Anlage verarbeitet rund 80 t Substrat pro Tag - überwiegend Mais, Hühnertrockenkot und GPS. Das Biogas-BHKW hat eine elektrische Leistung von 1,4 MW.
Mehr über unser Angebot zur Betriebsführung von BiogasanlagenGroß Vollstedt: Biogasanlage mit optimalem Wärmekonzept
Die Gemeinde Groß Vollstedt (Schleswig-Holstein) hat ein neues Vorzeigeprojekt: 716 kW elektrische Leistung produziert die von der HAASE Energietechnik AG errichtete Biogasanlage durch die Vergärung von landwirtschaftlichen Rohstoffen aus der Umgebung. Am 23. März 2010 wurde die Anlage nach erfolgreichem Probebetrieb offiziell dem Auftraggeber, der Biomassekraftwerk Groß Vollstedt GmbH & Co. KG übergeben. Ein benachbarter Gartenbaubetrieb nimmt den größten Teil der BHKW-Abwärme ab. Ein geringer Teil hält den Fermenter und den Nachgärer auf Temperatur. Der Strom aus dem Biogas-BHKW wird ins Netz des örtlichen Energieversorgers eingespeist.
Mehr über HAASE BiogastechnikBHKW-Betrieb: Beste Ergebnisse 2009
Erst über eine möglichst hohe Betriebsstundenzahl des Biogas-BHKW rentiert sich die Investition in eine Biogasanlage wirklich. BHKW, die von der HAASE Energietechnik AG im Rahmen von Contractinglösungen betrieben wurden, haben auch 2009 beste Betriebsergebnisse geliefert. Spitzenreiter war ein BHKW auf der Biogasanlage Rosenhof mit 8.599 Betriebsstunden pro Jahr. Insgesamt wurden auf HAASE Betreiberstandorten 2009 rund 40,77 Millionen kWh Strom aus Biogas erzeugt.
Mehr über HAASE Betriebsführung von BiogasanlagenMehr über HAASE Biogas-BHKWNeue Unternehmensbroschüre HAASE Biogastechnik
Das ganze Angebot im Bereich der Biogastechnik bildet sich in dieser neuen Unternehmensbroschüre ab. Auf 12 Seiten erfahren Sie alles Wissenswerte über High-End-Komponenten wie Biogas-BHKW, Fackeln und BiogasVerstärker, ebenso wie Interessantes über unsere Konzepte für komplette Biomethananlagen, Service-Strategien und Contracting-Lösungen.
Sie können die Broschüre in gedruckter Form bestellen über
info@haase.de,
oder sie als PDF
hier (
PDF, 940,79
KB) herunterladen.
Unternehmensnachrichten:
News von HAASE Energietechnik
19. Januar 2010
Aktuelle News der HAASE Energietechnik AG aus den Bereichen Biogastechnik und Deponietechnik gibt es jetzt in einem Newsletter, der zukünftig alle 3 Monate erscheinen wird. Den Inhalt der Ausgabe 1 können Sie hier lesen. Wenn Sie den HAASE Newsletter abonnieren möchten, dann melden Sie sich bitte
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*** Biogas NEWS ***
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Biomethan-Netzeinspeisung:
BiogasVerstärker Rathenow läuft erfolgreich seit Juli 2009
Anlage Forchheim geht im April 2010 in Betrieb
Der HAASE BiogasVerstärker in Rathenow (Brandenburg) ist seit Juli 2009 in Betrieb und hat inzwischen seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Die Bioerdgas-Anlage der Greengas Produktionsanlage Rathenow GmbH & Co KG bereitet stündlich rund 1.130 Nm³ Rohbiogas zu Biomethan auf. Mit seinem geringen Methanschlupf, niedrigem Eigenenergieverbrauch und Abgaswerten gemäß TA-Luft stellt der BiogasVerstärker Rathenow derzeit Deutschlands modernste Biogasaufbereitungsanlage dar. Ein weiterer HAASE BiogasVerstärker für rund 1.000 Nm³/h Rohbiogas geht im April 2010 in Forchheim ans Netz.
Mehr zum HAASE BiogasVerstärkerMikrogasnetze für mehr Wirtschaftlichkeit bei der Biogasnutzung:
HAASE Klein-BHKW Weickelsdorf
In Romsdorf geht im 1. Quartal 2010 ein HAASE Klein-BHKW (362 kW
el.) in Betrieb, das über ein Mikrogasnetz 950 m entfernt von der Biogasanlage Weickelsdorf installiert wurde. Der Strom wird ins Netz eingespeist, die Wärme dient zur Deckung der Wärmegrundlast eines Gewerbebetriebs. Mikrogasnetze mit Satelliten-BHKW um eine Biogasanlage herum ermöglichen maximale Erträge, u. a. durch das gezielte Ausschöpfen der EEG-Förderung. HAASE Energietechnik baut BHKW mit eigens entwickelter Motorsoftware auf der Basis industrieller SPS, um den Betrieb und die Einbindung in das Gesamtkonzept so effizient wie möglich zu gestalten.
Mehr zu HAASE Biogas-BHKWBesuchen Sie unseren Messestand
auf der 19. Jahrestagung Fachverband Biogas e. V. in Leipzig
High-End-Komponenten für Biogasanlagen und Biomethananlagen - mit deutschem Service und interessanten Contracting-Lösungen für Betriebsführung und Betreibermodelle. Das präsentiert die HAASE Energietechnik AG auf Europas größter Biogas-Fachmesse, die zeitgleich mit der 19. Jahrestagung des Fachverbands Biogas stattfindet im Congress Center Leipzig vom 2.-4- Februar 2010. Sie finden uns in Halle 2, Stand Nr. 2-312.
Mehr zur Biogas-Fachmesse in Leipzig_________________________
*** Deponie NEWS ***
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Deponieprojekt Malta erfolgreich abgeschlossen
Die gastechnische Sicherung der Maltesischen Deponien Maghtab und Quortin wurde Ende 2009 erfolgreich abgeschlossen. In Kooperation mit der Vassallo Gruppe passte HAASE Energietechnik die beiden Deponien den EU-Standards an. Das Projekt wurde aus EU-Mitteln gefördert. HAASE Energietechnik installierte u. a. rund 400 Gasbrunnen, 3 Gasverdichterstationen, 3 Fackelanlagen sowie 2 HAASE VocsiBoxen
® für die Entsorgung von insgesamt 60.000 Nm³/h Deponieschwachgas - eine der weltweit größten Schwachgasbehandlungsanlagen. Eine Umkehrosmose für die Behandlung von 80 m³ Deponiesickerwasser pro Tag komplettiert die Sanierungseinrichtungen.
Mehr zu HAASE DeponienachsorgeMBA Manchester: HAASE Energietechnik liefert 3 HAASE VocsiBoxen®
als Komponenten für die MBA-Abluftbehandlung
Mit der Firma Costain Ltd. hat HAASE Energietechnik einen Vertrag über die Lieferung von HAASE VocsiBoxen
® für 3 MBA-Standorte in Manchester, Großbritannien, abgeschlossen. Die größte Anlage in Longley Lane wird bis zu 80.000 Nm³/h Hallenabluft verarbeiten können. Die ersten beiden Anlagen werden Mitte 2010 errichtet und gehen in den Probebetrieb, die dritte folgt 2011.
Mehr zur HAASE VocisBox®HAASE BHKW in Italien:
3,2 MWel. mit VocsiBox® zur Einhaltung der italienischen Abgasgrenzwerte
Auf Sizilien und in Süditalien gehen demnächst zwei HAASE Deponiegas-BHKW mit Abgasbehandlung in Betrieb. Um die strengen italienischen Abgasgrenzwerte einzuhalten, wurden das BHKW auf den Deponien Cerignola (2 MW
el.) und Trapani (1,2 MW
el.) jeweils mit einer nachgeschalteten HAASE VocsiBox® ausgestattet. Die Abgasmassenströme von 10.800 kg/h bzw.6.500 kg/h werden darin mittels RTO-Technik behandelt. Der in Italien vorgeschriebene TOC-Abgasgrenzwert von 150 mg/Nm³ muss nach TOC und nichtverbranntem Methan aufgeschlüsselt werden.
Mehr zu HAASE BHKWSchwachgasfackel auf der Deponie Zerbst hält TA-Luft-Standard ein
Die Entsorgung des Deponieschwachgases aus der Altdeponie Zerbst wurde in einer modifizierten HAASE Hochtemperaturfackel vom Typ HTN im Schwachgasmodus ausgiebig und erfolgreich getestet. Der Betrieb ist bei bis zu 15 Vol.-% Methan bei 0 Vol.-% Sauerstoff im Deponiegas möglich, die Abgaswerte entsprechen den Anforderungen der TA-Luft.
Mehr zu HAASE FackelanlagenSickerwasserentsorgung auf der Deponie Weiherberg
Eine mobile HAASE Umkehrosmoseanlage mit einer Leistung von 120 m³ pro Tag wird ab Januar 2010 übergangsweise das Sickerwasser aus der Deponie Weiherberg entsorgen. Für den Sommer 2010 ist dann die Installation einer biologischen Behandlungsanlage für 72 m³ Sickerwasser pro Tag mit anschließender Ultrafiltrations- und Aktivkohlestufe vorgesehen. Im Rahmen einer Contractinglösung wurde darüber hinaus ein Betreibervertrag über 12 Jahre abgeschlossen.
Mehr zu HAASE WasserbehandlungMelden Sie sich jetzt für diesen Newsletter an!
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Experten-Lösungen von HAASE Energietechnik:
BHKW oder Netzeinspeisung?
Finden Sie die richtige Konfiguration für Ihre Biogasanlage

HAASE BiogasVerstärker Rathenow: Biomethan für die Netzeinspeisung (links)
HAASE Biogas Container-BHKW mit integrierter Fackel- und Verdichteranlage (rechts)
Presse-Information zur Agritechnica 8.-14. November 2009
Besuchen Sie uns auf der Agritechnica in Halle 26, Stand F12
Welches ist die wirtschaftlichste Lösung: eine Biogasanlage mit BHKW zur Verstromung, oder eine Biogasanlage mit Gasaufbereitung für die Netzeinspeisung?
Diese Frage stellen sich vor allem Investoren in Anbetracht der neuesten technischen Entwicklungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. HAASE Energietechnik realisiert beide Varianten mit verfahrenstechnischen Komponenten aus eigener Fertigung. Die HAASE Experten empfehlen die eine oder andere Lösung nach eingehender Prüfung der Voraussetzungen. Dabei kommt es nicht allein auf die Größe der Biogasanlage an, sondern auch auf das örtliche Energiepreisniveau und das spezifische Verfahren für die Biogasaufbereitung.
Wärmekonzept und lokale Energiepreise sind ausschlaggebend
Generell gilt: Gibt es außer der Biogasanlage selbst noch weitere Wärmeabnehmer vor Ort, dann ist meistens die Verstromung des Biogases in einem Biogas-BHKW am wirtschaftlichsten. Die günstige Abwärme der Motoren kann zum Beispiel für die Beheizung von Wohn- und Betriebsgebäuden eingesetzt werden. HAASE Biogas-BHKW gibt es als kompakte, anschlussfertige Container-Einheiten mit integrierter Fackel- und Verdichteranlage.
Ist kein weiterer Wärmeabnehmer vorhanden, dann muss die überschüssige Abwärme weggekühlt werden, was die Wirtschaftlichkeit des BHKW deutlich mindert und darüber hinaus die Atmosphäre belastet. In diesem Fall sollte der Einsatz einer Biogasaufbereitung zur Netzeinspeisung kalkuliert werden. Liegt eine Erdgasleitung in der Nähe, und liefert die Biogasanlage mindestens 500 Nm³/h Rohbiogas, dann sind die Mindestvoraussetzungen für den wirtschaftlichen Einsatz einer Biomethananlage gegeben. Der HAASE BiogasVerstärker bietet dafür die derzeit modernste Technologie.
Ein besonderer Vorteil des BiogasVerstärkers liegt darin, dass das Verfahren die benötigte Prozesswärme selbst erzeugt und sogar überschüssige Wärme exportieren kann. Je höher der örtliche Energiepreis für die Wärmeversorgung der Biogasanlage ausfällt, desto besser stellt sich die Wirtschaftlichkeit eines BiogasVerstärkers dar. Denn dieses Verfahren zur Biogasaufbereitung liefert die Abwärme bei einem Temperaturniveau von 55 ºC. Sie kann daher für die Wärmegrundlast der Biogasanlage eingesetzt werden und damit teure Primärenergie substituieren - ein strategischer Vorteil, den andere Verfahren zur Biogasaufbereitung nicht bieten.
Fordern Sie eine Wirtschaftlichkeitsabschätzung bei uns an
Die Experten von HAASE Energietechnik kennen alle technischen und kaufmännischen Faktoren aus über 25 Jahren Projektentwicklung, Bau und Betrieb gastechnischer Anlagen und schätzen die Wirtschaftlichkeit Ihres Projekts kompetent ein. Bevor Sie Ihre Entscheidungen treffen, sollten Sie mit den HAASE Experten sprechen.
Besuchen Sie uns auf der Agritechnica in Halle 26, Stand F12
HAASE BiogasVerstärker setzt neuen Benchmark:
BiogasVerstärker Rathenow derzeit die
modernste Anlage zur Biomethanerzeugung

HAASE BiogasVerstärker Rathenow:
Derzeit modernste Technologie zur Biomethanerzeugung für die Netzeinspeisung
Presse-Information zur Agritechnica 8.-14. November 2009
Besuchen Sie uns auf der Agritchnica in Halle 26, Stand Nr. F12
Mit dem HAASE BiogasVerstärker in Rathenow (Brandenburg), in Betrieb seit Juli 2009, wurde ein neuer Benchmark in der Biomethanerzeugung gesetzt. Die Bioerdgas-Anlage der Greengas Produktionsanlage Rathenow GmbH & Co KG bereitet stündlich rund 1.130 Nm3 Rohbiogas zu ca. 520 m3/h Biomethan auf. Sie arbeitet mit organisch-physikalischer Wäsche. Im Vergleich zu anderen marktüblichen Verfahren (Chemische Wäsche, Druckwasserwäsche) zeichnet sich der BiogasVerstärker dieses Typs durch eine Reihe entscheidender technischer Vorteile aus:
- Methanverlust im Verfahrensablauf < 1 %
- Abgaswerte gemäß den Anforderungen der TA-Luft
- Entschwefelung und Gastrocknung integriert
- Abwasserfreier Betrieb (Waschlösung wird regeneriert)
- Hervorragende Energiebilanz durch Wärme-Eigenversorgung und Wärmeexport bei 55 °C
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Hinzu kommen betriebstechnische Vorteile, die sich durch den HAASE Service ergeben:
- Verfügbarkeit 8.400 Betriebsstunden pro Jahr
- Niedrige Störungsanfälligkeit
- Deutscher Kundendienst bundesweit
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Die hervorragenden Abgaswerte erzielt der BiogasVerstärker Rathenow durch die Abgasnachbehandlung in einer HAASE VocsiBox
®. Die hohe Verfügbarkeit von 8.400 h/a kann HAASE Energietechnik gewährleisten im Zusammenhang mit einem Full-Service-Wartungsvertrag - das gibt langfristige Sicherheit für die Wirtschaftlichkeit der Anlage.
Nutzung an Berliner Erdgastankstellen und für die regionale Energieversorgung
Die Anlage Rathenow wird jährlich rund 4,7 Millionen Kubikmeter BioErdgas aus der Region für die Region erzeugen, was einer Emissionsminderung von 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr ausmacht und reicht, um rund 2.000 Einfamilienhäuser mit Heizwärme und Warmwasser zu versorgen.
Die Rohstoffe für die Biogasanlage (NaWaRo und Gülle) kommen aus einem Umkreis von nur 20 km. Das BioErdgas wird über eine 2,2 km lange Stichleitung ins öffentliche Netz des Gasnetzbetreibers NBB eingespeist. Mehr als die Hälfte davon fließt in die Tanks umweltfreundlicher Erdgas-Autos in Berlin und Brandenburg, die an den 15 Erdgastankstellen der GASAG Berliner Gaswerke AG und der EMB Erdgas Mark Brandenburg GmbH tanken. Der Rest geht u. a. an die Stadtwerke Hennigsdorf zur Verstromung in einem BHKW auf dem geplanten BioCampus.
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HAASE Biogas Technik-Container:
Wieviel Technik braucht eine Biogasanlage?

2 Container - mehr Technik braucht eine Biogasanlage nicht. Im HAASE Biogas Technik-Container (rechts) ist alles drin, was man zum Betrieb einer Biogasanlage braucht: Substratpumpen, Wärmeverteilung, Steuerung. Der zweite Container (links) enthält das Biogas-BHKW mit integrierter Fackel- und Verdichteranlage.
Presse-Information zur Agritechnica 8.-14. November 2009
Besuchen Sie uns auf der Agritchnica in Halle 26, Stand Nr. F12
Wie viele verfahrenstechnische Komponenten sind für den Betrieb einer Biogasanlage notwendig? Wenn Sie die Experten von HAASE Energietechnik fragen, nur zwei: Ein Technik-Container und ein BHKW (oder alternativ ein BiogasVerstärker).
Der HAASE Biogas Technik-Container enthält alles, was für den Betrieb und die Steuerung der gesamten Biogasanlage notwendig ist: Substratpumpen, Wärmeverteilung und Steuerung aller Anlagenteile mit Prozessvisualisierung. Der Betreiber hat damit alle Funktionen an einer zentralen Stelle unter Kontrolle. Das wirkt sich nicht nur günstig auf die Investkosten aus, sondern vereinfacht die Arbeitsabläufe für das Betriebspersonal, spart Zeit und macht Wartungsarbeiten effizienter.
Diese Lösung ist das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung bei Bau, Betrieb und Wartung gastechnischer Anlagen. Die HAASE Experten reizen jede Möglichkeit aus, den Anlagenbetrieb effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten.
Genau so kompakt sind HAASE Biogas-BHKW aufgebaut. Als »Biogaszentrale« enthalten Sie neben dem Motor-Generatorsatz auch die Fackel- und Verdichteranlage mit zugehöriger Steuerung.
Mit zwei Containern ist es also getan. Wer mehr verkauft, baut weniger effizient. HAASE Energietechnik liefert diese Komponenten einzeln oder als Bestandteil kompletter Biogasanlagen - auf Wunsch mit Wartungsvertrag oder dem kompletten Anlagenbetrieb.
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Die HAASE Energietechnik AG konzentriert sich auf verfahrenstechnische Komponenten
in der Biogas- und Deponietechnik
Presse-Information, 1. Oktober 2009
Die HAASE Energietechnik AG - 1981 gegründet - wird sich wieder stärker auf verfahrenstechnische Komponenten in den Bereichen Biogas- und Deponietechnik konzentrieren. Bei Bau, Verkauf, Wartung und Betrieb agiert das Unternehmen in Deutschland und im europäischen Ausland. Das Dienstleistungsangebot der HAASE Energietechnik AG - Wartungs- und Contractinglösungen - stellt dabei einen besonderen Mehrwert für die Kunden des Unternehmens dar.
Für diesen Wandel steht Herr Dr. Roland Kahn, der zum 1.10. dieses Jahres als Vorstand des Unternehmens die Verantwortung für die Bereiche Technik, Produktion, Vertrieb und Strategie übernommen hat. Gemeinsam mit Vorstand Ingo Thomsen führt er das Unternehmen und richtet die Geschäftsfelder derzeit neu am Markt aus. Für den Aufsichtsratsvorsitz konnte Herr Roger Schellenberger, ehemaliger Leiter des Firmenkundengeschäfts einer Großbank, gewonnen werden.
Besondere Bedeutung für das Marktsegment Biogas kommt zukünftig dem HAASE BiogasVerstärker zu. Diese Technologie wurde unter der Leitung von Herrn Dr. Kahn in den letzten Jahren als eine der wirtschaftlichsten und sichersten Lösungen zur Aufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität entwickelt. Am Standort Rathenow ging im September 2009 bereits der dritte BiogasVerstärker erfolgreich in Betrieb. Für die kommenden Jahre erwartet die HAASE Energietechnik AG im Bereich Biogasaufbereitung eine dynamische Marktentwicklung bei einem überdurchschnittlichen Anteil des eigenen Unternehmens am Marktvolumen.
Auch auf der Leitmesse Agritechnica 2009 in Hannover wird sich die HAASE Energietechnik AG mit einem neu gestalteten Auftritt im Schwerpunktmarkt Biogasaufbereitung präsentieren.
Im Segment Deponietechnik wurden attraktive europäische Projekte gewonnen. Insbesondere im angelsächsischen Raum gelang es, die die bereits starke Marktstellung der HAASE Energietechnik AG weiter auszubauen.
Pilotinstallationen in Osteuropa werden ihre Potenziale in den kommenden Jahren unter Beweis stellen. So wurde beispielsweise in der Ukraine mit Unterstützung der Kreditanstalt für Wiederaufbau erfolgreich ein Projekt zur Deponieentgasung realisiert. Verträge für weitere Deponien sind bereits gezeichnet. Der deutsche Markt für Deponietechnik wird weiterhin als attraktiv im Hinblick auf Contractinglösungen eingestuft.
Mit einer Offensive zur weiteren Standardisierung der verfahrenstechnischen Komponenten stellt die HAASE Energietechnik AG die Weichen für einen sich verschärfenden Wettbewerb und positioniert sich als Lieferant hochwertiger Komponenten auch für Anlagenbauer.
Auf der Basis einer guten Auftragslage erwartet das Unternehmen steigende Umsätze und eine gute Ertragslage.
HAASE BiogasVerstärker in Rathenow (Brandenburg)
am 8. September 2009 offiziell in Betrieb genommen
9. September 2009
Im Rahmen eines Festakts wurde die BioErdgas-Anlage in Rathenow am 8. September 2009 offiziell in Betrieb genommen. Ein HAASE BiogasVerstärker bereitet hier 1.130 Nm3/h Rohbiogas zu BioErdgas auf, das in das Erdgasnetz des Energiedienstleisters EMB eingespeist wird. Das entspricht etwa 4,7 Millionen BioErdgas pro Jahr - der Energiebedarf von rund 2.000 Einfamilienhäusern für Heizwärme und Warmwasser. Bauherr und Betreiber der Anlage ist die GreenGas Produktionsanlage Rathenow GmbH & Co. KG.
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hob in seiner Rede die Bedeutung des Projekts im Rahmen der energiepolitischen Zielsetzungen hervor. Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger wies auf die wirtschaftlichen Impulse für die Region Rathenow hin: Die nachwachsenden Rohstoffe für die Biogasanlage kommen aus einem Umkreis von nur 20 km.
Die BioErdgasanlage Rathenow ist die modernste von derzeit 18 Einspeiseprojekten, die bisher in Deutschland in Betrieb sind. Der HAASE BiogasVerstärker mit nachgeschalteter Abgasbehandlung (VocsiBox) erfüllt die Vorgaben der TA-Luft und die Voraussetzungen für den Technologiebonus gemäß EEG 09. Das Verfahren zeichnet sich aus durch weniger als 1 % Methanschlupf, niedrigen Energieverbrauch, abwasserfreien Betrieb sowie integrierte Entschwefelung und Entfeuchtung. Die hohe Prozessstabilität trägt wesentlich zur Wirtschaftlichkeit des Betriebs bei.
Bioerdgasprojekt der Badenova beauftragt:
HAASE BiogasVerstärker in Forchheim geht Ende 2009 ans Netz
17. März 2009
Der Badische Energieversorger Badenova AG & Co. KG aus Freiburg hat HAASE Energietechnik Ende Januar 2009 mit dem Bau eines BiogasVerstärkers zur Aufbereitung von 1.000 m3/h Rohbiogas zu Erdgasqualität beauftragt. Das Bioerdgas-Projekt war EU-weit ausgeschrieben worden. Dank des neuen BiogasVerstärkers werden demnächst in Forchheim rund 4,4 Millionen Kubikmeter Bioerdgas (Biomethan) pro Jahr ins Erdgasnetz der Badenova eingespeist. Das entspricht dem Gasverbrauch von etwa 2.000 Haushalten.
Das Rohbiogas entsteht aus nachwachsenden Rohstoffen der Region in der Biogasanlage der Gebrüder Herbert und Josef Binder. Die Anlage ist schon seit 2006 in Betrieb. Bisher wurde das Biogas in vier BHKW verstromt. Die Abwärme der Motoren entwich jedoch ungenutzt in die Luft, weil die Voraussetzungen für Fernwärmenutzung in Forchheim nicht gegeben sind. Grund genug für die Badenova, einen Kooperationsvertrag mit den Gebrüdern Binder zu schließen, um die Effizienz der Anlage durch Biogasaufbereitung zu steigern. Das eingespeiste Bioerdgas wird dann an anderer Stelle verstromt, wo eine vollständige Wärmenutzung der BHKW-Motoren möglich ist.
Die HAASE Aufbereitungstechnik hat sich bereits an anderen Standorten bewährt. Nachdem das Pilotprojekt, der 160-m3-BiogasVerstärker an der Bioerdgastankstelle in Jameln, bereits seit Juni 2006 erfolgreich läuft, ging am 13. März 2008 ein weiterer BiogasVerstärker in Ronnenberg mit einer Leistung von 650 m3/h Rohbiogas ans Erdgasetz der enercity Hannover. 2,4 Millionen Kubikmeter Biomethan werden hier pro Jahr eingespeist. Von der Energieagentur dena wurde dieses Kooperationsprojekt von enercity und fünf örtlichen Landwirten (biro) als »Biogaspartnerschaft des Jahres 2008« ausgezeichnet.
Ein weiterer BiogasVerstärker ist zur Zeit für die greengas Rathenow (Brandenburg) im Bau. Er wird demnächst 1.130 m3/h Rohbiogas veredeln und damit rund 4,7 Millionen Kubikmeter Bioerdgas pro Jahr ins Netz einspeisen.
»Vorbildhafte Anlage zur Einspeisung von Biogas«:
Bioerdgasprojekt Ronnenberg mit dem Preis »biogaspartner 2008«
der Deutschen Energie-Agentur dena ausgezeichnet.
Als »Biogaspartnerschaft des Jahres 2008« wurde am 25. November 2008 das Bioerdgasprojekt Ronnenberg ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen der dena-Konferenz »Biogaseinspeisung 2009« in Berlin statt.
Die Bioerdgasanlage Ronnenberg hat im März 2008 mit der Einspeisung begonnen und besitzt eine jährliche Einspeisekapazität von 28 Mio. kWh. Betreiber der Bioerdgasanlage sind 5 Landwirte aus der Region (BiRo) und die Stadtwerke Hannover (enercity). BiRo investierte in die Biogasanlage, die Stadtwerke investierten in einen HAASE BiogasVerstärker, der das Rohbiogas auf Erdgasqualität verstärkt. »Dieses Kooperationsmodell kann als vorbildhaft für die Planung, den Bau und Betrieb von Bioerdgasanlagen in ganz Deutschland angesehen werden«, hebt die dena in ihrer Pressemeldung vom 26.11.2008 hervor.
Die Laudatoren betonten darüber hinaus die vorbildliche Zusammenarbeit der beteiligten Anlagenbauer und lobten die eingesetzte Technik.
»Bioerdgas ist ein zentraler Bestandteil im künftigen Energiemix in Deutschland«, sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler anlässlich der Preisverleihung. Bis 2020 soll nach dem Willen der Bundesregierung eine Biogasmenge von 60 Milliarden Kilowattstunden für die Einspeisung bereitgestellt werden. Dazu müssen nach Schätzungen der dena in den nächsten zwölf Jahren 1.200 bis 1.800 Biogasanlagen deutschlandweit gebaut werden.
Weitere Informationen zum Projekt Ronnenberg weiter unten auf dieser Seite.

HAASE BiogasUpgrader in Ronnenberg
Deponiesanierung auf der Insel Malta:
HAASE VocsiBox® für die Entsorgung von 50.000 m3/h Deponieschwachgas jetzt erfolgreich in Betrieb

HAASE Deponiegastechnik auf der Deponie Maghtab, Malta
23. September 2008
Eine der weltweit größten Anlagen für die Behandlung von Deponieschwachgas ist Anfang September 2008 auf der Insel Malta erfolgreich in Betrieb gegangen. 50.000 m3 Schwachgas pro Stunde werden hier in einer HAASE VocsiBox® sicher und nachhaltig entsorgt. Die erste Ausbaustufe der Deponiegasanlage auf der Deponie Maghtab ist bereits seit März 2007 in Betrieb.
In einer VocsiBox® wird das methan- und schadstoffhaltige Gas, das im Inneren der stillgelegten Deponie entsteht, bei Temperaturen von ca. 1.000 oC oxidiert und damit unschädlich gemacht. Die eingesetzte Wärmeenergie wird regeneriert (RTO = Regenerativ-thermische Oxidation).
HAASE Energietechnik in Kooperation mit der Vassallo Gruppe ist seit März 2007 dabei, die beiden maltesischen Deponien Maghtab und Qortin den EU-Standards anzupassen. Das Projekt wird aus EU-Mitteln gefördert.
Im ersten Bauabschnitt wurden auf der Deponie Maghtab 50 Gasbrunnen, 6 Gassammelstationen, 2 Gasverdichter, eine Deponiegasfackel für 250 m3/h und eine VocsiBox® für die Entsorgung von 10.000 m3/h Deponieschwachgas installiert. Der 2. Bauabschnitt ist jetzt mit rund 400 Gasbrunnen, 2 Gasverdichtern und einer Fackel für 1.000 m3/h sowie der zweiten VocsiBox® abgeschlossen. Im November 2008 folgt zusätzlich eine Umkehrosmoseanlage (UO) für die Behandlung von 80 m3 Deponiesickerwasser pro Tag.
Demnächst werden die Arbeiten von HAASE Energietechnik auf der Nachbarinsel Qortin fortgesetzt. Beauftragt ist u. a. eine Fackelanlage mit einer Kapazität von 400 m3/h zur Deponiegasentsorgung. Damit ist dann ein gravierendes Umweltproblem im Bereich der Abfallwirtschaft auf den Maltesischen Inseln nachhaltig gelöst.
Ansprechpartner zu diesem Projekt:
Pressekontakt:
NEU zur EUROTIER 2008:
Die HAASE Biogas-Zentrale belebt die »Kompaktklasse«
Komplette Biogas-Technik in einem einzigen Container
Halle 24 Stand Nr. A32

Die neue HAASE Biogas-Energiezentrale enthält die komplette Biogastechnik inklusive BHKW, Substrat- und Wärmeverteilung, Schaltanlage usw. in einem einzigen Container. Sie ist in Kombination mit Biogasfermentern aller Hersteller einsetzbar. Leistungsgrößen: von 150 bis 350 kWel.
1. September 2008
Kompakte Biogasanlagen mit einer Leistung bis 150 kWel. werden ab 2009 kräftig zulegen. Das EEG fördert diese Anlagen ab Januar 2009 mit einem besonderen Bonus. HAASE Energietechnik hat für die »Kompaktklasse« eine neue Komponente entwickelt. Die neue HAASE Biogas-Zentrale enthält in einem einzigen Container nicht nur das Blockheizkraftwerk (BHKW), sondern auch sämtliche anderen verfahrenstechnischen Einrichtungen, die für den Betrieb einer Biogasanlage der Größenordnung 150 bis 350 kWel. erforderlich sind.
Alles drin, alles dran!
Enthalten sind BHKW, Notfackel und Verdichteranlage, Gaskühlung, Substrat- und Wärmeverteilung sowie ein separater Schaltraum mit der kompletten Schaltanlage und der Prozessleittechnik für das BHKW und die gesamte Biogasanlage. Die Technik kann individuell angepasst werden. Früher waren in der Regel zwei Container erforderlich - einer für das BHKW und ein Technikcontainer. Mit der neuen Biogas-Zentrale hat der Betreiber jetzt alles zusammen in einem Container verfügbar - und über die komfortable Prozessvisualisierung auch auf einen Blick unter Kontrolle. Das spart Platz und durch die kurzen Wege auch Zeit.
Inbetriebnahme nach max. 3 Tagen
Die HAASE Biogas-Zentrale wird betriebsbereit geliefert. Der Probebetrieb, die Abnahme durch den Betreiber und die technische Einweisung des Betreiberpersonals werden bereits vor der Auslieferung im HAASE Werk in Neumünster durchgeführt. Ist der Container einmal vor Ort aufgestellt, an Zu- und Ableitungen sowie an die Elektroleitungen angeschlossen, vergehen bis zur Inbetriebnahme maximal 3 Tage.
Baukastensystem
Das besonders günstige Preis-Leistungsverhältnis bei gleichzeitig erstklassigem Qualitätsniveau machen die HAASE Biogas-Zentrale zu einer wirtschaftlichen und langlebigen Lösung. Das durchdachte »Baukastensystem« für das Hinzubuchen technischer Zusatzmodule und komfortabler Dienstleistungen trifft die Bedürfnisse sowohl von Generalunternehmern im Anlagenbau als auch von Energiewirten, welche die Komponenten für ihre Biogasanlage selbst zusammenstellen.
Der HAASE Messestand auf der EUROTIER:
11.-14. November 2008 in Hannover
Halle 24 Stand Nr. A32
Weitere Informationen:
Pressekontakt:
Bundesweit erste Biogastankstelle in Jameln gewinnt den Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft 2008
HAASE BiogasVerstärker seit Juni 2006 erfolgreich in Betrieb

Die Raiffeisengenossenschaft Jameln betreibt Deutschlands erste Biogastankstelle. Ein HAASE BiogasVerstärker bereitet dort Biogas zu Biomethan mit Erdgasqualität auf.
8. Juli 2008
Das Projekt "Jamelner Biogastankstelle - eine Alternative für Landwirte" der Raiffeisen-Warengenossenschaft Jameln e. G. wurde im Juni 2008 mit dem Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft in der Kategorie "Umweltschonende Mobilität: Erdgas im Verkehr" ausgezeichnet. Der mit 5 x 10.000 EURO dotierte Preis wird alle zwei Jahre von der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. ausgelobt und steht unter der Schirmherrschaft des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. sowie des DVGW Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V.
Ein Teilstrom von ca. 100 m3/h Rohbiogas aus der Jamelner Biogasanlage wird mit einem HAASE BiogasVerstärker zu Erdgasqualität aufbereitet und über eine 1 km lange erdverlegte Gasleitung zur Biogastankstelle geleitet. Dabei wird der Methananteil von ca. 53 % im Rohbiogas auf rund 96 % im Endprodukt Biomethan (Bioerdgas) verstärkt. In zwei Jahren Betriebszeit hat der HAASE BiogasVerstärker in Jameln rund 17.000 Betriebsstunden erfolgreich absolviert.
Aus der Begründung der Jury: "Die Raiffeisen-Warengenossenschaft Jameln e. G. hat mit diesem Konzept eine beispielhafte Lösung entwickelt, die zwei wesentliche Vorteile realisiert. Das Biogas wird vor Ort aus nachwachsenden Energiepflanzen kohlendioxidneutral erzeugt und so wird nicht nur ein Beitrag zur Umweltschonung geleistet, sondern auch die Abhängigkeit von Energieimporten verringert. Darüber hinaus gelang es der Raiffeisengenossenschaft, durch die Nutzung von Biogas, das auf Erdgasqualität aufgearbeitet wird, als Kraftstoff zusätzliche Wertschöpfung in der Heimatregion zu generieren." (Quelle:
www.asue.de)
Ein weiterer HAASE BiogasVerstärker mit einer Leistung von 650 Nm3/h Rohbiogas wird seit Mai 2008 erfolgreich betrieben in Ronnenberg bei Hannover. Dieses Projekt von enercity (Stadtwerke Hannover) versorgt rund 1.400 Haushalte mit Energie. 2,4 Millionen Kubikmeter Biomethan (Bioerdgas) werden pro Jahr ins lokale Erdgasnetz eingespeist. Weitere Informationen zu diesem Projekt weiter unten auf dieser Seite.
Ein HAASE BiogasVerstärker mit einem Durchsatz von rund 1.130 Nm3/h Rohbiogas wird Anfang 2009 in Rathenow (Brandenburg) seinen Betrieb aufnehmen. Er soll 4,7 Millionen m3 Biomethan (Bioerdgas) pro Jahr ins Berliner Gasnetz einspeisen. Das entspricht stündlich ca. 520 m3. Weitere Informationen zu diesem Projekt weiter unten auf dieser Seite.
Nähere Informationen:
Pressekontakt:
Erste BioErdgas-Anlage in Brandenburg speist ab Anfang 2009 ins Berliner Gasnetz ein:
HAASE Energietechnik baut BiogasVerstärker für die GreenGas Rathenow

Der erfolgreiche BiogasVerstärker in Ronnenberg diente als Referenzobjekt für den neuen Auftrag in Rathenow
16. Juni 2008
Ab Anfang 2009 werden in Rathenow (Brandenburg) jährlich rund 4,7 Millionen Kubikmeter BioErdgas aus der Region für die Region erzeugt. Die Rohstoffe für die Biogasanlage (NaWaRo und Gülle) kommen aus einem Umkreis von nur 20 km.
Die Greengas Produktionsanlage Rathenow GmbH & Co KG, deren Gesellschafter der Projektentwickler bpg GmbH, Erkner, und der Erdgasversorger EMB Erdgas Mark Brandenburg GmbH Potsdam sind, vergab den Auftrag für die Biogas-Aufbereitungsanlage an die HAASE Energietechnik AG, Neumünster.
Der HAASE BiogasVerstärker bereitet stündlich rund 1.130 Nm3 Rohbiogas zu ca. 520 m3/h BioErdgas auf. Baubeginn am Standort der Anlage in Rathenow-Heidefeld ist im Dezember dieses Jahres, die Inbetriebnahme ist für das I. Quartal 2009 geplant. Durch die Aufbereitung wird der Methananteil von 52 % im Rohbiogas auf min. 96 % im Endprodukt BioErdgas (Biomethan) verstärkt. Das entspricht der Qualität von Erdgas.
HAASE Energietechnik erhielt den Zuschlag für dieses Projekt Anfang Mai 2008. Der seit März 2008 erfolgreich betriebene BiogasVerstärker in Ronnenberg (enercity Hannover) als Referenzobjekt und die ausgezeichneten Energieverbrauchswerte der HAASE Technik waren ausschlaggebend bei der Auftragsvergabe. Der neue BiogasVerstärker in Rathenow, der fast doppelt so groß ausfällt wie die Ronnenberger Anlage, zeichnet sich aus durch ein neues, innovatives Wärmeversorgungskonzept und eine weitere Optimierung hinsichtlich der Abgaswerte.
Nutzung an Berliner Erdgastankstellen und für die regionale Energieversorgung
Das BioErdgas wird über eine 2,2 km lange Stichleitung ins öffentliche Netz des Gasnetzbetreibers NBB eingespeist. Mehr als die Hälfte davon fließt in die Tanks umweltfreundlicher Erdgas-Autos in Berlin und Brandenburg, die an den 15 Erdgastankstellen der GASAG Berliner Gaswerke AG und der EMB Erdgas Mark Brandenburg GmbH tanken. Der Rest geht u. a. an die Stadtwerke Hennigsdorf zur Verstromung in einem BHKW auf dem geplanten BioCampus.
Emissionsminderung 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr
Die Gesamtleistung der BioErdgasanlage Rathenow beträgt umgerechnet rund 45 Mio. kWh pro Jahr. Das entspricht etwa dem Energiebedarf für Heizwärme und Warmwasser von 2.000 Einfamilien-häusern. Durch die CO2-Emissionsminderung von mehr als 20.000 Tonnen pro Jahr leistet die BioErdgas-Anlage Rathenow darüber hinaus einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz in der Hauptstadtregion. Die Alensys Engineering GmbH Erkner, Generalplaner des »Biomethanprojekts Rathenow«, wurde vom Land Brandenburg bereits im Juni 2006 mit dem Brandenburgischen Ingenieurpreis ausgezeichnet.
Weitere Informationen:
Pressekontakt:
HAASE BiogasVerstärker in Ronnenberg:
Kommen Sie zum Tag der offenen Tür!
8. Juni 2008 ab 11 Uhr

Der HAASE BiogasVerstärker in Ronnenberg verarbeitet 650 Kubikmeter Rohbiogas pro Stunde zu Biomethan mit Erdgasqualität, das seit dem 13. Mai 2008 ins örtliche Erdgasnetz eingespeist wird.
20. Mai 2008
Am 13. Mai 2008 hat die Netzeinspeisung von Biomethan in Ronnenberg (bei Hannover) begonnen: Rund 2,4 Mio. Kubikmeter pro Jahr bzw. rund 300 Kubikmeter pro Tag werden hier ins Erdgasnetz des örtlichen Energieversorgers
enercity (Stadtwerke Hannover ) eingespeist. Das Biogas stammt aus der Biogasanlage der
BiRo GmbH & CO. KG, die von fünf Landwirten aus Ronnenberg betrieben wird. Unter dem Motto "Wir bauen Zukunft - Biogas für Hannover" ist dieses Projekt der Kooperationspartner BiRo GmbH und Stadtwerke Hannover AG ein zukunftsweisender Beitrag zur unabhängigen, klimaverträglichen Energiegewinnung in der Region.
Nach der offiziellen Feierstunde für geladene Gäste am 7. Juni, bei der u. a. auch der Niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander sowie der Bürgermeister der Stadt Ronnenberg Wolfgang Walther anwesend sein werden, ist die Anlage am Sonntag, 8. Juni offen für alle interessierten Besucher aus der Region.
Zum Tag der offenen Tür am Sonntag, 8. Juni 2008 ab 11 Uhr sind auch Vertreter von Stadtwerken und anderen Energieversorgern aus der gesamten Bundesrepublik eingeladen, um sich den HAASE BiogasVerstärker vor Ort anzusehen und mit den anwesenden HAASE Experten zu sprechen.
Adresse für Ihr Navi:
Gehrdener Straße 18, Ronnenberg
(ab da ist der Weg zur Anlage ausgeschildert)
Weitere Informationen:
Falls Sie sich persönlich anmelden möchten:
Fackelanlagen leisten wichtigen Beitrag
für Emissionsschutz und Emissionshandel

HAASE Klärgasfackeln
Neben der bereits seit 2004 betriebenen Fackel (links, 17 MW) wurde 2007 eine weitere Fackel (rechts, 27 MW) installiert. Sie besitzt neben einem zweistufigen Brenner einen Pilotbrenner für Kleinstmengen.
4. Mai 2008
Fackelanlagen sind eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Lösung zur Entsorgung umweltschädlicher Gas- und Abgasströme. HAASE Fackeln leisten einen wichtigen Beitrag zu den Kyoto-Zielen und sind von großem Interesse für den Emissionshandel mit CO2-Zertifikaten. HAASE Energietechnik baut Fackelanlagen seit über 25 Jahren und hat mit Innovationen in diesem Bereich den Stand der Technik geprägt.
Fackelanlagen werden für die Not- oder Dauerverbrennung umweltschädlicher Gase eingesetzt. Notfackeln fungieren als sekundärer Gasabnehmer für energiereiche Gase wie Klärgas, Grubengas, Deponiegas und Biogas, wenn der primäre Gasabnehmer - z. B. ein BHKW-Gasmotor - wegen Wartungsarbeiten stillsteht. Fackeln im Dauerbetrieb werden für die thermische Abgasreinigung eingesetzt, um gefährliche Abluft- bzw. Abgasströme aus dem industriellen Bereich zu entsorgen.
Bei hohen Temperaturen verbrennen HAASE Fackeln Kohlenwasserstoffverbindungen wie Methan (CH4) zu Wasserdampf und Kohlendioxid. Methan (CH4), das rund die Hälfte des Volumens von Biogas ausmacht und 21 mal klimaschädlicher ist als Kohlendioxid, verliert so seine extrem klima-schädigende Wirkung. Energiearme Gase wie Lösungsmitteldämpfe, die allein nicht brennen, werden unter Zusatz von Propan oder Erdgas verbrannt. Durch den Einsatz von Wärmerückgewinnungssystemen kann eine autotherme Verbrennung (ohne Stützgas) bereits bei Methankonzentrationen zwischen 10 und 27 Vol.-% realisiert werden.
Hochtemperaturfackeln erfüllen alle Anforderungen des Emissionsschutzes
Moderne HAASE Hochtemperaturfackeln sind emissionsarme, energieoptimierte Hightech-Anlagen, die alle Anforderungen der neuesten TA-Luft-Novellierung von 2002 sowie der BImSchV, der strengen UK-Richtlinien sowie ggf. örtliche Forderungen erfüllen. Es handelt sich größtenteils um Bodenfackeln mit einer Gesamthöhe zwischen 4,5 und 10 Metern und Feuerungsleistungen zwischen 1 MW und 27 MW. In Sonderfällen werden Fackeln auch kleiner gefertigt.
Notfackeln für Biogas können relativ einfach ausgeführt werden. Es gibt sie mit offener Verbrennung (Typ LTO) oder verdeckter Flamme (Typ LTU) bei 800 oC. Hochtemperaturverbrennungsanlagen (Typ HT) für die Dauerentsorgung haben einen sehr hohen Emissionsminderungsgrad und erlauben eine thermische Nachverbrennung bzw. die thermische Abgasreinigung zur Dekontamination und Reinigung toxischer Medien mit vorwiegend organischem Charakter.
HT-Fackeln können auf Temperaturen von 850 oC - 1.200 oC eingestellt werden. Dank der isolierten Brennkammer geben sie keine Strahlungswärme ab und benötigen daher nur geringe Mindestabstände zu benachbarten Gebäuden und Anlagen. Die innovative Brennertechnik mit der Option mehrerer Brennerkreise ermöglicht das Abfackeln verschiedener Gase in einer einzigen Fackel (Regelbereich bis 1:10). Die Verbrennung verläuft geräuscharm und von außen »unsichtbar«.
CO2-Zertifikate mit HAASE Fackelanlagen generieren
Augrund ihrer Leistung zur nachhaltigen Minderung klimaschädigender Emissionen sind
HAASE Fackeln hervorragend geeignet, um CO2-Zertifikate zu generieren. Das gilt prinzipiell für die gesamte Fackel-Produktpalette. Besonders relevant sind die Hochtemperaturfackeln, da sie den höchsten Emissionsminderungsgrad aufweisen. An den HTV Fackeln ist eine geeignete Abgasmesstechnik vorgesehen, um den Emissionsminderungsgrad von mindestens 99,9 % dauerhaft nachzuweisen. Das ist erforderlich, um das Potenzial für CO2-Zertifikate voll auszuschöpfen.
Einige Anwendungsbeispiele
Krebserregende Benzolabluft
HT-Fackel mit 1 MW, Erdgas-Stützfeuerung, für Abfackelung von bis zu drei Messstoffen gleichzeitig (Baujahr 2007)
Ethylenoxid aus der Sterilisation klinischer Geräte
HT-Fackel, für Verbrennung > 850 oC mit Propan-Stützfeuerung (Baujahr 2006)
Tankentgasungsfackel
Mobile HTV-Fackel für brennbare flüchtige Gase aus der Verladung in Tanklager und aus der Reinigung von Raffinerietanks; 5 MW, 500 bis max. 3.000 m³/h; Verbrennung > 850 oC mit Stützgas Propan; erhöhte Anforderungen nach TrbF 20, zertifiziert durch Germanischen Lloyd; innovativer Fackelbrenner für wechselnde Heizwerte der Brenngase minimiert Betriebskosten und Emissionen (Baujahr 2007)
HTV-Fackel mit Wärmerückgewinnung für Erdölgas
0,6 MW; Wärmetauschersystem für Wassererwärmung von 70 auf 90 oC gewinnt 100 kW zurück (Baujahr 2006)
Flashgasfackel
auf dem zweitgrößten Erdgasspeicher Mitteleuropas in Österreich; 3,2 MW bei 13 m Höhe, Regelbereich 10:1 (Baujahr 2007)
Klärgasfackel
27 MW, mit zweistufigem Brenner und Pilotbrenner für Kleinstmengen (Baujahr 2007)
Deponiegasfackelanlage
6 HTV-Fackeln auf einer Deponie in England mit einer Gesamtfeuerungsleistung von 60 MW (Baujahr 2007)
Mobile Deponieschwachgasfackel (Mietfackel)
für Deponiegas aus Altdeponien mit Methangehalten zwischen 10 und 60 Vol.-%;
1.000 oC , 1,8 MW, Regelbereich 3:1, Absaugleistung 600-1.800 m³/h
Sicherheit
Über 1.000 Referenzprojekte mit HAASE Fackelanlagen stehen für jahrzehntelanges Know-how und einen hohen internationalen Qualitätsstandard. Bei allen HAASE Fackeln heißt es Safety first. Die Anlagen entsprechen allen Anforderungen der Explosionsschutzrichtlinien ATEX und der DVGW. Eine umfassende Qualitätssicherung ist gewährleistet durch die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001. Das HAASE Konzept garantiert die Sicherheit noch über gesetzliche Regelungen hinaus, was durch unabhängige Sachverständige (z. B. TÜV, Germanischer Lloyd) bestätigt wird.
Neben Fackelanlagen gehören zum Angebot des HAASE-Unternehmensbereichs Gastechnik noch Gasverdichterstationen und Blockheizkraftwerke in Containerbauweise, die VocsiBox® zur thermischen Entsorgung von Abluftströmen mit Energieinhalten 0,4 bis 10 Vol.-%, sowie der BiogasVerstärker zur Aufbereitung von Biogas zu Biomethan mit Erdgasqualität.
HAASE Experten auf der IFAT:
Halle B2 Stand Nr. 447/546
Weitere Informationen:
Pressekontakt:
BiogasVerstärker in Ronnenberg (Hannover) hat am 13. März 2008 den Betrieb aufgenommen:
2,4 Millionen Kubikmeter Biomethan werden pro Jahr ins Erdgasnetz eingespeist
28. März 2008
Dieses Projekt ist in Deutschland bisher einmalig: Fünf Landwirte bauen für rund zwei Millionen EURO eine Biogasanlage und verkaufen das erzeugte Biogas an den örtlichen Energieversorger enercity (Stadtwerke Hannover). Enercity bereitet das Biogas mit einem HAASE BiogasVerstärker zu Biomethan mit Erdgasqualität auf und speist es ins eigene lokale Mitteldruck-Erdgasnetz ein.
Am 28. März stellt enercity das Projekt im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vor.
Mit dem ersten Beginn der Netzeinspeisung am 13. März 2008 hat in Ronnenberg die Zukunft der Biogasnutzung begonnen. Denn mit der Kombination Biogasanlage + HAASE BiogasVerstärker ist es jetzt möglich, Biogas unter optimalen wirtschaftlichen Bedingungen Standort unabhängig zu nutzen. Mit der Einspeisung von 2,4 Millionen Kubikmetern Biomethan pro Jahr werden rund 1.400 Haushalte umweltverträglich und klimaneutral mit Energie versorgt.
Die Anlage in Ronnenberg ist ausgelegt für die Aufbereitung von 650 Kubikmetern Rohbiogas pro Stunde. HAASE Energietechnik erhielt den Zuschlag für dieses Projekt Anfang 2007 im Rahmen einer EU-Ausschreibung.
3711 Biogasanlagen sind in Deutschland bis Ende 2007 gebaut worden. Üblicherweise wird das Biogas direkt am Standort der Biogasanlage über ein Blockheizkraftwerk verstromt. Das rechnet sich aber nur wirklich, wenn man auch die Abwärme der Motoren nutzen kann - z. B. zum Beheizen umliegender Gebäude. Ist das nicht der Fall, muss die Wärme weggekühlt werden. Damit wird nicht nur bares Geld in die Atmosphäre geblasen, sondern man trägt außerdem noch ganz unnötig zur Klimaerwärmung bei.
Der erste HASE BiogasVerstärker läuft bereits seit Juni 2006 erfolgreich in Jameln (Wendland). Die Betriebserfahrungen beweisen, dass der HAASE BiogasVerstärker hält, was er verspricht - Biogas nachhaltig und sicher zu Biomethan mit Erdgasqualität aufzubereiten. Bei diesem Verfahren wird das Biogas mittels der sogenannten organisch-physikalischen Wäsche durch Absorption behandelt.
Die Vorteile des BiogasVerstärkers gegenüber anderen marktüblichen Verfahren sind hohe Verfügbarkeit, geringe Emissionen und eine optimale Energiebilanz.
Bei der Energiebilanz greifen zwei Aspekte: Die organische Waschlösung wird regeneriert und im Kreislauf geführt. Und die erzeugte Abwärme fällt in einer Größenordnung an, die ausreicht, um den Wärme-Grundlastbedarf einer benachbarten Biogasanlage zu decken. (In Ronnenberg wurde dieses Wärmekonzept nicht realisiert.)
Die Methanemissionen des BiogasVerstärkers ("Methanschlupf") liegen sicher unter 2 Vol.-%. Durch Nachrüstung einer HAASE VocsiBox® ist es darüber hinaus möglich, ein "Null-Methan-Konzept" zu realisieren. Methan ist 21 mal klimaschädlicher als Kohlendioxid.
Neuere Veröffentlichungen der Fraunhofer Umsicht gehen davon aus, dass die Biomethan-Netzeinspeisung bei Anlagengrößen von 200-500 m3/h wirtschaftlich werden wird. Die Anlage Ronnenberg liegt mit der Verarbeitung von 650 m3 Rohbiogas pro Stunde weit über diesen angenommenen Minimalgrößen.
Die Umsetzung der geplanten Neuerungen in der Gaszugangsverordnung (Brennwert- und Druckkonditionierung durch den Gasnetzbetreiber) sowie das neue EEG werden dazu beitragen, die Netzeinspeisung von Biomethan wirtschaftlich noch attraktiver zu machen. Diese Neuerungen werden bald zur Geltung kommen. Darüber hinaus werden von der KfW weitere Bundesmittel zur Innovationsförderung für Biogasaufbereitung in Aussicht gestellt.
Weitere Informationen:
Dr. Roland Kahn
Telefon (04321) 878-260
roland.kahn@haase.de
Dip.-Ing. Sven Reher
Telefon (04321) 878-231
sven.reher@haase.de
Pressekontakt:
Ursula Packhäuser
Telefon (04321) 878-122
ursula.packhaeuser@haase.de
Netzeinspeisung von Biogas:
So arbeiten Energiewirte und Energieversorger
in Ronnenberg vorbildlich zusammen
8. November 2007
Ein in Norddeutschland bisher einmaliges Biogas-Projekt für die Netzeinspeisung von Biogas ist derzeit in Ronnenberg (bei Hannover) im Bau. Ab Frühjahr 2008 sollen in Ronnenberg jährlich 2,4 Millionen Kubikmeter Gas erzeugt und durch den Einsatz eines HAASE BiogasVerstärkers auf Erdgasniveau gebracht werden. Das deckt den Wärmeenergiebedarf von rund 1.400 Einfamilienhäusern und entspricht 0,3 Prozent des jährlichen Gesamtbedarfs an Gas in Hannover. Wir führen vor, wie die Zusammenarbeit von Landwirten und Energieerzeugern in Zukunft funktionieren kann. (...) Dies ist ein erster, richtungsweisender Schritt weg von fossilem Erdgas hin zu Biogas, gewonnen aus nachwachsenden Rohstoffen direkt aus der Region, sagt Michael Feist, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke, in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.
HAASE BiogasVerstärker Ronnenberg geht im Frühjahr 2008 in Betrieb.
Fast drei Jahre hatte der Ronnenberger Landwirt Hermann Haller, Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft Biro, darauf hingearbeitet. Fünf Landwirte, allesamt im Umkreis von 4 km ansässig, investieren rund 2 Millionen EURO in den Bau einer Biogasanlage, liefern den Mais dafür und verkaufen das Biogas an die Stadtwerke. Die Stadtwerke investieren noch einmal 2 Millionen EURO in das Leitungsnetz und den HAASE BiogasVerstärker. Die Entscheidung für die HAASE Technologie zur Biogasaufbereitung fiel nach einer EU-weiten Ausschreibung des Projekts.
Für die Biogasaufbereitung stehen mittlerweile verschiedene Verfahrenstechniken zur Verfügung. Dies sind zum einen Adsorptionsverfahren, aber auch physikalische und chemische Absorptionsverfahren. Neben der Druckwechseladsorption und der Druckwasserwäsche beweist seit Juni 2006 der HAASE BiogasVerstärker auf Basis einer physikalischen Wäsche seine Zuverlässigkeit. Der Prototyp, der als erste Biogasaufbereitung Deutschlands an der Raiffeisentankstelle in Jameln seit Juni 2006 seinen Dienst tut, zeichnet sich durch hohe Verfügbarkeit, stabile Gasqualität und Wirtschaftlichkeit aus.
Das Verfahren hat sich in der Praxis bewährt.
Der entscheidende Vorteil des HAASE BiogasVerstärkers liegt in der Verfahrensführung, bei der eine organische Waschlösung zum Einsatz kommt.
Die Kohlendioxidabtrennung, Entschwefelung und Trocknung werden damit in einem einzigen Arbeitsschritt durchgeführt. Die Waschlösung bindet die unerwünschten Inhaltsstoffe unter Druck und entlässt das aufbereitete Biogas mit einem Methangehalt von 96 % am Kopf der Kolonne. In einer zweiten Kolonne wird die Waschlösung regeneriert. Die entstehende Abluft wird über einen Aktivkohlefilter oder (bei größeren Anlagen) über eine VocsiBox® gereinigt. In Kombination mit einer VocsiBox® tendiert der klimaschädliche Methanschlupf (Methanverlust in die Atmosphäre) beim BiogasVerstärker gegen Null.
Vorteile bei der EnergiebilanzGegenüber Verfahren anderer Mitbewerber punktet der BiogasVerstärker außerdem mit seiner Energiebilanz (Strom/Wärme). Das Verfahren erzeugt Wärme in einer Größenordnung, welche die Wärmegrundlast einer Biogasanlage gut abdeckt. Bei der konkurrierenden Aminwäsche fällt viel mehr Wärme an, als in einer Biogasanlage benötigt wird, so dass ein Wärmenutzungskonzept erforderlich ist. Dann kann man auch gleich ein BHKW neben der Biogasanlage aufstellen. Bei der Druckwasserwäsche und der Druckwechseladsorption fällt dagegen weniger Wärme an, so dass mehr Biogas oder Erdgas für die Beheizung der Biogasanlage aufgewendet werden muss.
Die Kosten, die durch die Aufbereitung, Einspeisung und Durchleitung des Biogases entstehen, werden zum Teil gedeckt durch den Technologiebonus nach EEG, wenn das ins Netz eingespeiste Biomethan am Zielort in einem BHKW verstromt wird. Zusätzlich wird noch ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf der BHKW-Abwärme benötigt.
Aktuelle Praxiserfahrungen bei Anlagen zur Einspeisung und anschließenden Verstromung zeigen, dass sich solche Anlagen ab einer Größe von ca. 500 Nm³/h Biogas wirtschaftlich betreiben lassen.
HAASE präsentiert auf der AGRITECHNICA 2007:
Netzeinspeisung von Biogas -
HAASE BiogasVerstärker hat sich in der Praixs bewährt
22. Oktober 2007
Die Netzeinspeisung von Biogas ist nach Meinung vieler Experten das Schlüsselthema der Biogas-Branche für die nächsten Jahre. HAASE Energietechnik liefert dazu den BiogasVerstärker als inzwischen bewährte verfahrenstechnische Komponente zur Aufbereitung von Biogas zu Biomethan.
An der BiogasTankstelle in Jameln läuft der Prototyp des BiogasVerstärkers bereits seit Juni 2006 erfolgreich. Die Anlage kann bis zu 150 m³ Biogas/h zu Erdgasqualität H aufbereiten. Das aufbereitete Biogas wird hier über eine ca. 1 km lange Rohrleitung direkt von der Biogasanlage zur Tankstelle geleitet. Während im Juni 2006 in der Region um Jameln weniger als 10 Erdgasfahrzeuge zugelassen waren, sind es mittlerweile weit über 100 Fahrzeuge. Der Absatz an Biomethan ist entsprechend sprunghaft angestiegen.
Während das Biogas in Jameln als Kfz-Kraftstoff eingesetzt wird, ist bei den Stadtwerken Hannover die Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz geplant. Der passende BiogasVerstärker wird im Frühjahr 2008 auf der Biogasanlage Ronnenberg für die Stadtwerke Hannover in Betrieb gehen. HAASE Energietechnik hatte diesen Auftrag im Rahmen einer EU-Ausschreibung für Biogasaufbereitung gewonnen.
Die Mehrkosten, die durch die Aufbereitung, Einspeisung und Durchleitung des Biogases entstehen, werden gedeckt entweder durch die Verkaufserlöse für den Kraftstoff Biomethan oder, bei einer Durchleitung und Verstromung nach EEG, aus dem Technologiebonus und dem Verkauf der BHKW-Abwärme. Die ersten Praxiserfahrungen bei Anlagen zur Einspeisung und anschließenden Verstromung zeigen, das sich solche Anlagen ab einer Größe zwischen 500 und 1.000 Nm³/h Biogas wirtschaftlich betreiben lassen.
Auf der EUROTIER 2006 wurde der HAASE BiogasVerstärker vom DLV als Innovation des Jahres
im Bereich der regenerativen Energien ausgezeichnet. Auf der Agritechnica 2007 präsentieret HAASE Energietechnik den BiogasVerstärker als zuverlässiges, effizientes Verfahren, das sich in der Praxis bewährt hat.
Der HAASE-Messestand auf der Agritechnica:
Halle 27 Stand Nr. A21
Weitere Informationen zum Thema über
Dipl.-Ing. Sven Reher
Telefon (04321) 878-231
24531 Neumünster, Gadelander Straße 172
sven.reher@haase.de
"Stadtgespräch" auf den Maltesischen Inseln:
Erster Teilabschnitt der Deponieentgasungsanlage Maghtab in Betrieb genommen
Am 2. März 2007 wurde der erste Bauabschnitt der Deponieentgasungsanlage auf der Deponie Maghtab (Insel Malta) in Betrieb genommen. Der maltesische Premierminister Lawrence Gonzi und Umweltminister George Pullicino drückten den Startknopf im Rahmen einer Feierstunde und hoben in ihren Ansprachen hervor, dass die "große Wunde" der Deponie nun geschlossen wird. HAASE Energietechnik in Kooperation mit der Vasallo Gruppe ist dabei, die beiden maltesischen Deponien Maghtab und Qortin den EU-Standards anzupassen. Das Projekt wird aus EU-Mitteln gefördert.
Im ersten Bauabschnitt wurden auf der Deponie Maghtab 50 Gasbrunnen, 6 Gassammelstationen, 2 Gasverdichter, eine Deponiegasfackel für 250 m3/h und eine VocsiBox für die Entsorgung von 10.000 m3/h Deponieschwachgas installiert. Im Endausbau sind u. a. 400 Gasbrunnen und eine VocsiBox für 50.000 m3/h Schwachgas vorgesehen.

Die gastechnischen Anlagen von HAASE Energietechnik entsorgen das Gas aus der Deponie Maghtab umweltgerecht.

Premierminister Lawrence Gonzi (2. v. l.) bei der Inbetriebnahme
Prima Klima beim Hallenski mit Energie aus nachwachsenden Rohstoffen:
Snow Funpark Wittenburg beauftragt Biogasanlage an HAASE
Im Snow Funpark Wittenburg, der im Dezember 2006 eröffnet wurde, wird der Klimaschutz gleich in doppeltem Sinn groß geschrieben. Um den Skifahrern auf der Kunstpiste zu jeder Jahreszeit prima Klima bieten zu können, wird die Hallenluft im Winter beheizt und im Sommer gekühlt. Die Energie dafür kommt demnächst aus einer Biogasanlage für nachwachsende Rohstoffe. Der private Investor beauftragte HAASE Energietechnik, Neumünster, mit dem Bau der Anlage. HAASE Energietechnik wird auch die Betriebsführung der laufenden Anlage übernehmen.
Damit leistet der Snow Funkpark einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz: Die Biogasanlage produziert über drei Blockheizkraftwerke (BHKW) rund 2,2 Megawatt Strom und noch einmal rund 2 Megawatt Wärme. Das reduziert gegenüber herkömmlicher Energieerzeugung den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 um mehr als 15.000 Tonnen jährlich. Die Kälte für die Sommerklimatisierung wird aus der Abwärme der BHKW-Motoren mittels einer Absorptionskälteanlage generiert. Die Klimatisierung des Snow Funkparks wird durch die neue Biogasanlage klimaneutral und umweltfreundlich.
Die nachwachsenden Rohstoffe für den Betrieb der Biogasanlage (vorwiegend Mais als Ganzpflanzensilage) werden von örtlichen Landwirten im Umkreis von 10 km geliefert. Die Landwirte sichern so auf lange Sicht den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Betriebe. Der Snow Funpark belebt also nicht nur den regionalen Tourismus, sondern bietet auch eine sichere Perspektive für die Landwirtschaft der Region.
HAASE BiogasVerstärker mit Innovationspreis 2007 auf der Messe EUROTIER ausgezeichnet

v.l.n.r.: Dr. Willi Weber (Chefredakteur dlz agrarmagazin), Jürgen Martens (HAASE Energietechnik), Sven Reher (HAASE Energietechnik), Prof. Dr. Klaus Böhme (Chefredakteur NEUE LANDWIRTSCHAFT) und Jörg Möbius (Redakteur NEUE LANDWIRTSCHAFT) bei der Preisübergabe.
20. November 2006
Am 15. November 2006 wurde der
HAASE BiogasVerstärker im Rahmen der Messe EUROTIER Hannover mit dem
Innovationspreis des Deutschen Landwirtschaftsverlages in der Rubrik Energietechnik ausgezeichnet. Der Innovationspreis "Neuheit des Jahres auf der EUROTIER" wird jeweils an Unternehmen vergeben, die mit ihrem Produkt einen wesentlichen Beitrag zum Fortschritt in der Landtechnik geleistet haben. Die Rubrik "Energietechnik" wurde dieses Jahr erstmalig in den Reigen der prämierten Fachgebiete aufgenommen. Jörg Möbius, Fachredakteur für alternative Energien der Zeitschrift NEUE LANDWIRTSCHAFT hob in seiner Laudatio hervor, dass auch für Landwirte dank des HAASE BiogasVerstärkers ganz neue Möglichkeiten der Biogasnutzung eröffnet wurden. Im HAASE BiogasVerstärker wird rohes Biogas auf Erdgasqualität verstärkt. Damit können Erdgas-Automotoren betrieben werden (Biogastankselle Jameln) oder das aufbereitete Biogas kann ins Erdgasnetz eingespeist werden.
Ein Jahr zuverlässige Energieversorgung im Bioenergiedorf Jühnde
Neues aus dem forschrittlichsten Dorf Deutschlands

Die HAASE Biogasanlage im Bioenergiedorf Jühnde
28.9.2006
Das Bioenergiedorf Jühnde meldet stolz seine Erfolge: Wärme- und Stromversorgung aus eigener Produktion laufen zuverlässig und erfolgreich. Das geplante Budget für Investitionen wird voraussichtlich nicht überschritten. In der Biogasanlage von HAASE Energietchnik werden täglich ca. 32 Tonnen Feststoff und ca. 29 m3 Gülle zu Biogas vergoren und in Strom und Wärme umgewandelt. Das Hackschnitzelwerk Jühnde versorgt das Dorf darüber hinaus mit Wärme. Fazit: "Es ist möglich, ein ganzes Dorf mit Wärme auf Basis von Biomasse zu versorgen und den Strombedarf des Dorfes umweltfreundlich bereitzustellen - es funktioniert, wenn die beteiligten Menschen mitmachen !"
Lesen Sie hier die Pressemeldung des Bioenergiedorfs Jühnde vom 27.9.2006 im gesamten Wortlaut. (
PDF, 100,39
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Mehr zu HAASE Biogasanlagen
Bioerdgas Prognosen:
2020 fahren bereits 8 % aller deutschen KfZ mit Bioerdgas, 2030 sind es 20 %
17. August 2006
Bioerdgas (auf Erdgasqualität verstärktes Biogas) steht auf einer Qualitätsstufe mit Erdgas und ist darum uneingeschränkt als Kraftstoff für Erdgasfahrzeuge geeignet. Nach den Berechnungen der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe unter der Leitung des Wuppertal-Instituts werden im Jahr 2020 bereits 8 % aller deutschen KfZ mit heimischem Bioerdgas fahren, 2030 sollen es bis zu 20 % sein. Der
HAASE BiogasVerstärker bietet die Anlagentechnik zur Aufbereitung von Biogas zu Bioerdgas.
Biogas jetzt auch für Kfz-Betrieb und Direkteinspeisung in Gasnetze:
HAASE Energietechnik hat letzte Technologie-Lücke zur Biogasnutzung geschlossen
24. Juli 2006
Aus 1 Hektar Energiepflanzen können in einer Biogasanlage rund 40.000 kWh nutzbare Energie gewonnen werden. Damit lassen sich z. B. 10 Passivhaus-Wohnung mit Strom und Wärme versorgen, oder eine Familie kann damit jeden Tag im Jahr 142 km Auto fahren - vorausgesetzt, man ist auf ein Auto mit Erdgasmotor umgestiegen. Und vorausgesetzt, man hat eine Biogastankstelle in der Nähe. Das ist seit dem 22. Juni 2006 in Jameln (Wendland) der Fall, wo Deutschlands erste Biogastankstelle mit einem HAASE BiogasVerstärker* betrieben wird. Diese Anlage erzeugt aus rohem Biogas einen hochwertigen Treibstoff mit Erdgasqualität. (*Marke angemeldet)
Das so behandelte Biogas ist jedoch nicht nur als Kfz-Treibstoff geeignet, sondern kann auch direkt in ein überregionales Erdgasnetz oder zukünftig in ein lokales Biogasnetz eingespeist werden. Der HAASE BiogasVerstärker* schließt damit gleichzeitig zwei Lücken in der Biogasnutzung und öffnet eine weitere Tür zu umweltverträglicher, dezentraler Energiewirtschaft. Mit Biogas betriebene Fahrzeuge sind unabhängig vom Benzinpreis, und an vielen Stellen - sowohl großtechnisch als auch für den Endverbraucher im häuslichen Bereich - ist die direkte Verbrennung von Biogas wesentlich effizienter als der Umweg über eine Verstromung.
Dabei wird die Verstromung von Biogas in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) vom Gesetzgeber schon seit Jahren gefördert. Das Energie-Einspeisegeseetz (EEG) sieht dafür eine Reihe von Vergütungen und Bonuszahlungen vor: Grundvergütung, NaWaRo-Bonus, Innovationsbonus, KWK-Bonus und KWK-Wärmevergütung bieten hohe Anreize für diese Form der Biogasnutzung, zumal die Stromvergütung für 20 Jahre gesetzlich garantiert wird. Auch für die Einspeisung in ein Gasnetz ist bereits ein Anspruch auf Vergütung von Energieäquivalenten im EEG festgeschreiben. (Begründung B. Bes. Teil, zu § 2, Abs. 1)
Nur der Betrieb von Kfz-Motoren mit Biogas wird bisher noch nicht gefördert - eigentlich unverständlich, wenn man bedenkt, dass das Potenzial für Biomethan in ganz Deutschland auf rund 150 Milliarden kWh pro Jahr geschätzt wird. Damit könnten immerhin ca. 12 Millionen Pkw mit durchschnittlicher Kilometerleistung ein Jahr lang herumfahren, und zwar praktisch klimaneutral.
Aber auch ohne Bonuszahlungen rechnet sich der Biogas-Treibstoff als Erdgas-Ersatz. Modellrechnungen für die nächsten 15 Jahre ergeben das eindeutig. Setzt man die Inflation mit 0,5 % pro Jahr an und die Energiepreissteigerung mit 10 % jährlich, dann stellt sich bereits nach 3 Jahren der Biogas-Treibstoff gegenüber dem Erdgas als gewinnbringend dar. Bis 2020 steigt der Gewinn vor Steuern und Tilgung auf 11 bis 12 Cent pro kWh an. Bei der Verstromung fällt er dagegen im gleichen Zeitraum auf 0 bis 1 Cent pro kWh. (Modellrechnung: Dr. Wolfgang Tentscher, in: Energiepflanzen Heft 2/2006)
Damit scheinen die Weichen für die Zukunft gestellt zu sein. HAASE Energietechnik liefert bereits heute die gesamte Anlagentechnik für die Zukunft der Biogasnutzung:
Es gibt keinen Grund mehr zu warten!
Der Biogas-Kreis hat sich geschlossen.
Pressekontakt:
Ursula Packhäuser
Public Relations
Telefon (04321) 878-122
Fax (04321) 83538
email: ursula.packhaeuser@haase.de
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HAASE Energietechnik saniert zwei Deponien auf den Maltesischen Inseln

Deponie Maghtab (40 ha) auf der Insel Malta
17. Juli 2006
Im Juli 2006 erhielt HAASE Energietechnik den Auftrag zur Sanierung der zwei geschlossenen Deponien Maghtab und Qortin auf den Maltesischen Inseln. Die Deponien werden von der WasteServ Malta Ltd. betrieben. In Kooperation mit der Vasallo Gruppe (Malta) geht es darum, den technischen Stand der beiden Deponien mit Flächen von 40 bzw. 10 ha, deren Emissionen bisher nicht kontrolliert wurden, dem geltenden EU-Standard anzupassen.
Am 21. August 2006 sollen die Arbeiten vor Ort beginnen. 8,4 Mio. EURO wurden aus EU-Töpfen für Regionalentwicklung bewilligt, um das gesamte Projekt zu finanzieren. HAASE Energietechnik und Vasallo werden ein modernes Deponiegas-Fassungssystem mit 500 Gasbrunnen sowie die Anlagentechnik zur Gasentsorgung installieren. Damit wird das akute Problem der Rauchgasbelastung durch Schwelbrände im Deponiekörper nachhaltig gelöst.
Drei Fackelanlagen für die Entsorgung hochkalorischer Deponiegase und drei VocsiBoxen® zur Schwachgasentsorgung machen alle umweltrelevanten Gasinhaltsstoffe unschädlich und senken die klimaschädlichen CO2-Emissionen unter die Grenzwerte ab. Die Vorgaben der Abfallmanagementstrategie für die Maltesischen Inseln vom Oktober 2001 sind so erfüllt.
Deponie Maghtab auf Malta
In zwei Schritten wird die 40 ha große und rund 100 m mächtige, direkt an der Küste gelegene Deponie EU-konform saniert. Um die Rauchgase abzusaugen, wird zunächst eine Gasförder- und Verdichterstation mit einer Gesamtleistung von 6.000 m3/h installiert. Zur thermischen Entsorgung strömt das Gas auf eine Fackelanlage mit 250 m3/h bzw. in eine VocsiBox® mit 5.000 m³/h. Im zweiten Schritt erhöhen sich diese Kapazitäten noch einmal um 2.000 m³/h (Verdichter), 1.000 m³/h (Fackelanlage) und 50.000 m³/h (VocsiBox®).
Deponie Qortin auf Gozo
Auch die Deponie Qortin auf der Insel Gozo liegt direkt am Meer. Für die Gasentsorgung der 10 h großen und 60 m hohen Deponie sind eine Gasförder- und Verdichterstation (750 m³/h), eine Fackelanlage (400 m³/h) sowie eine VocsiBox® (5.000 m³/h) vorgesehen.
Pressekontakt :
Ursula Packhäuser
Public Relations
Telefon (04321) 878-122
Telefax (04321 ) 835 38
eMail : ursula.packhaeuser@haase.de
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DIE WELT berichtet über das Bioenergiedorf Jühnde:
760-Seelen-Dorf ist Vorreiter
moderner Energieversorgung
13. Juli 2006
DIE WELT berichtet in ihrer Ausgabe vom 12. Juli 2006 über das Bioenergiedorf Jühnde. Bürger, Besucher und Politiker sind sich einig: Das Biogas-Projekt ist ein Vorbild für die Nation. Die von HAASE Energietechnik errichtete Biogasanlage erfüllt alle Erwartungen. Wir zitieren aus dem Artikel:
... "Erst heute waren wieder 50 Landwirte da. Die wollten wissen, wie das funktioniert", sagt Brandenburg. Seine Antwort ist eindeutig: "Gut". Die Umstellung der Heizungen habe im vergangenen harten Winter bestens geklappt. "Wir sind stolz darauf, Vorreiter zu sein", sagt der Bürgermeister, der trotz seiner 76 Jahre unermüdlich für das Projekt wirbt. ...
... "Der Ex-Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) nennt das Projekt ein "wichtiges Signal für die Bioenergienutzung". Die frühere rot-grüne Regierung hatte dafür gesorgt, daß ein Großteil der Investitionskosten in Höhe über zwei Millionen Euro aus öffentlichen Töpfen floß." ...
... "Auch die jetzige Bundesregierung begleite das Bioenergiedorf "mit großem Wohlwollen", sagt Gert Lindemann, Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium. Auch den Jühndern scheint es zu gefallen. "Die Stimmung ist sehr gut", sagt Bürgermeister Brandenburg. Es gebe bereits Neubürger, die in Jühnde gebaut haben, weil es Bioenergiedorf ist." ...
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Erste Biogas-Tankstelle Deutschlands in Jameln wurde am 22. Juni 2006 eröffnet - mit dem HAASE BiogasVerstärker

Der RWG-Mitarbeiter Michael Rußmann tankt als erster WEGAS - Wendländer BioGas. Der Geschäftsführer der RWG Jameln Hans-Volker Marklewitz (rechts) und Horst Seide, Vorsitzender Region Aktiv Wendland-Elbetal, freuen sich über die gelungene Generalprobe. (Foto: Angelika Straub, Regionalbüro)
26. Juni 2006
Die erste Biogas-Tankstelle Deutschlands wurde in Jameln (Wendland) am 22. Juni 2006 eröffnet. Die Biogastankstelle liegt direkt an der B 248, zwischen Lüchow und Dannenberg.
Jetzt werden hier Erdgas-Fahrzeuge mit Auto-Biogas betankt. Im Auftrag der Raiffeisen-Warengenossenschaft Jameln hat HAASE Energietechnik eine Anlage zur Aufbereitung von Biogas als Treibstoff für erdgasbetriebene Fahrzeuge gebaut: den BiogasVerstärker (Marke angemeldet).
Eine Machbarkeitsstudie des Fachverbands Biogas hatte von Juli bis Dezember 2004 die Grundlagen für dieses Pilotprojekt ermittelt, das durch die "Region aktiv Wendland/Elbetal e. V." gefördert wird.
100 Kubikmeter Biogas pro Stunde werden aus der örtlichen Biogasanlage, die mit nachwachsenden Rohstoffen und Gülle betrieben wird, für die Treibstofferzeugung abgezweigt. Dieses Gas ist feucht und warm, und es hat mit 50-54 Vol.-% Methan nur den halben Heizwert von Erdgas - dafür aber einen Gehalt von rund 100 bis 300 ppm Schwefelwasserstoff.
Bevor das Biogas in einen Autotank gezapft werden kann, ist daher eine Gasaufbereitung erforderlich. Der BiogasVerstärker in Jameln basiert auf einem Waschverfahren mit einer organischen Waschflüssigkeit. Der Schwefelwasserstoffgehalt wird dadurch auf unter 5 ppm gesenkt, während sich der Methananteil auf 96 Vol.-% erhöht. Das gereinigte Gas hat damit praktisch Erdgasqualität, und damit läuft jeder Gasmotor zuverlässig und sicher.
In Jameln und Umgebung werden wohl jetzt etliche Autofahrer darüber nachdenken, auf ein mit Auto-Biogas betriebenes Fahrzeug umzusteigen. Für Kfz-Händler bietet sich die Chance, Fahrzeuge mit Erdgas-Motoren zu verkaufen, denn diese sind für den Betrieb mit Auto-Biogas geeignet. Steigende Benzin- und Dieselpreise können den Kunden der Biogastankstelle jedenfalls egal sein, ebenso wie politische Unsicherheiten in der Erdgasversorgung. Denn die Rohstoffe für den neuen, umweltfreundlichen Kraftstoff - Mais und Gülle - werden vor der Haustür erzeugt.
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Sehen Sie sich das an: ARD-Sendung und Zeitungsartikel über die Energiewende des Bioenergiedorfs Jühnde mit einer HAASE Biogasanlage

Foto und PDF-Download mit freundlicher Genehmigung der Kieler Nachrichten
Sehen Sie sich an, wie das niedersächsiche Dorf Jühnde (bei Göttingen) die Energiewende vollzogen hat und warum sich Kanadier, Japaner, Ungarn und viele andere Besucher hier die Klinke in die Hand geben. Allein im September 2005 sind 700 Öko-Pilger angemeldet, die sehen wollen, wie sich ein ganzes Dorf mit Strom und Wärme aus einer Biogasanlage für nachwachsende Rohstoffe versorgt. Die HAASE Anlagenbau AG baut diese Biogas-Anlage, in der Gülle und "Grünzeug" vergoren werden, um Energie zu erzeugen: 700 kW elektrische und 740 kW thermische Energie - ganz unabhängig vom Ölpreis. Dabei sparen die Jühnder nicht nur Heizkosten, sondern auch noch rund 3.300 Tonnen Kohlendioxid im Jahr, die sonst durch konventionellen Heizungen in die Atmosphäre gepustet würden. Das Konzept Jühnde ist zur Nachahmung wärmstens empfohlen!
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